Diskussion zu Willy von Unruh

Raumenergie Historie
Uatu
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03.12.2019, 13:43

@Ecki:

Ecki hat geschrieben:
02.12.2019, 22:18
Mich beschäftigt seitdem ein wenig die Frage, was Tesla damit meinte, Poulsen und Pedersen hätten sich bislang auf die Herstellung kleiner Bolzen beschränkt?

"bolt" hat verschiedene Bedeutungen, darunter auch "Blitz".
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Rudi
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03.12.2019, 17:02

Nein, weiß ich auch nicht. Aber der ganze Artikel strotzt vor Überheblichkeit, so dass ich mir nicht sicher bin, was er damit gemeint hat. Möglicherweise wollte er nur die Leistungen kleinreden. Hatte er ja eigentlich gar nicht nötig, aber Tesla war ja auch nicht "unkompliziert",.
Ecki
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03.12.2019, 18:11

Ich dachte schon daran, ob er auf die längliche Drahtschnecke eines Telegraphons anspielen wollte.
Dann hätte ich Respekt vor so viel Selbstbewusstsein.
Aber Uatu hat Recht. Man müsste eben bei LEO etwas genauer schauen. ;)

Ecki

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Ecki
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14.09.2021, 19:44

Servus mal wieder,

Katz Is Watching Me and You...

Lieben Gruß,
Ecki


 
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Ecki
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17.09.2021, 13:27

Servus,

die Botschaft soll dabei sein, ich bin noch dran, sofern mein Arbeitsplatz nicht besetzt ist.
Bin aber nicht sehr viel weiter gekommen, was die leichtere "Ummagnetisierbarkeit" von Stahldrähten betrifft.
Mit Nickel-Eisen (NiFe50) ist es wesentlich leichter.
Werde mich also von den Originalgegebenheiten etwas entfernen müssen...
Coler hat ja geschrieben, Unruhs Patentschriften wären "bewusste Irreführung".
Wundern würde mich das nicht.

Schönen Gruß,
Ecki
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Dodes
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15.10.2021, 18:26

Hallo Ecki,

ich glaube weniger das es Irreführung von Coler war, sondern viel ehr Unwissenheit über die tatsächlichen physikalischen Vorgänge. 😃
Es passt ehr zu Coler sich mit fremden Federn zu schmücken, allerdings kannte er nur den Grundaufbau von Unruh und seinen eigenen Demonstrationsapparat,
warum auch nur dieses mit Viel Glück nachbauen konnte. Hätte er das Prinzip verstanden gehabt, wäre es ihm möglich gewesen dieses auf
verschiedenartige Apparatakonstruktionen anzuwenden. 😏
 
Ecki
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18.12.2021, 16:21

Servus Dodes,

Verzeih bitte die Pause, habe sozusagen gepennt.
Bin grade dabei, ein altes Radio zu restaurieren, da bin ich mal wech.

Nein, ich meinte, der Coler meinte, daß Willy Unruh selbst schon irreführende Angaben gemacht hatte.
Also schon früher, vor und nach 1920, aus Angst halt?
Daher werde ich die Zeichnungen im "Norrby-Patent" und andere Hinweise mit kritischem Abstand betrachten.
Daß Coler eben deshalb nicht alles wusste, da bin ich der gleichen Meinung.

Die Überlegung bei den Briten war ja: "Warum baut er es gleich so groß?"
Meine Idee dazu inzwischen: Es musste eine gewisse Grösse haben, damit die Resonanzfrequenz tief genug war.
Eine schöne Frequenz zum "Kitzeln" von Stahldrähten ist 90kHz, bei 180kHz wollen sie noch mitmachen, aber noch höher werden sie müde...

LG, Ecki
 
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Dodes
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19.12.2021, 23:11

Hallo Ecki,

ist doch was schönes an einem alten Radio rumzuschrauben. 👍

Ja die 180kHz immer, nee die Frequenz ist nicht auf 180kHz fixiert, das hängt natürlich von den Materialkonstanten und den geometrischen Parametern des Aufbaus ab.
Je niedriger die Frequenz, desto größer werden Deine Abmessungen der aktiven Bauelemente und umgekehrt. Die 180kHz sind von der Dimensionierung her einfach nur praktisch,
sehr leicht umzusetzen. Die 90kHz gelten nur für die symmetrische Erregung, die 180kHz treten bei asymmetrischer parametrischer Schwingung auf, da kommt es dann zu einer
elektrischen Frequenzverdopplung in Bezug auf die mechanische Schwingung des Bauteils. :)

 
Ecki
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03.01.2022, 13:25

Hallo und ein gutes Neues,

bin schon auch der Ansicht, daß man sich an den "180kHz" nicht zu sehr hochziehen sollte.
Mein Platinenmodell resoniert halt bei knapp 500kHz, und ich fürchte, das ist zu hoch.
Dann könnten natürlich Harmonische auftreten, wenn Impulse im Spiel sind.
Parametrische Oszillationen, dadurch Frequenzteilungen machen das Gebilde dann schwieriger zu verstehen...
Aber das hatte ich bei meinen ursprünglichen Experimenten schon.
Der Eisendraht ändert seine Permeabilität mit der magnetischen Feldstärke, bzw. mit dem Strom, der durchläuft,
also dem "Oersted-Feld".
Was man doch noch alles dazulernt, wenn man sich mit solch irren Sachen beschäftigt.
Das war die Mühe schon mal wert...

LG, Ecki
Ecki
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06.01.2022, 14:09

Servus Dodes,

durch den Deinen und dann den meinen Gedanken zu Resonanzen habe ich mich jetzt eben selbst belehrt!
Was ich noch nie gemacht hatte: An die Impulse aus meinem "Matteucci-Draht" einen passenden LC-Schwingkreis anzuhängen.
Was war ich für ein Trottel.
Nachdem der Effekt auch umgekehrt funktioniert, könnte der zusätzliche Resonanzstrom durch den Draht diesen Effekt verstärken.
Das gehört zeitnah getestet, sobald der olle Saba "Freiburg W3" meines Kumpels vom Tisch ist.
Dann natürlich mal sehen was passiert, wenn ich diese Schwingung mit der halben oder der doppelten Frequenz anrege,
zwegens den "Harmonischen oder Parametrischen"...
Da bin ich doch sehr dankbar, wenn mir hier im Forum mal wieder geistig auf neue Sprünge geholfen wird!

Ecki
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Dodes
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06.01.2022, 23:31

Servus Ecki,
das mit dem LC Kreis, welcher parametrisch erregt wird funktioniert, das haben wir schon getestet.
Im Prinzip waren es auf einem Kern zwei Wicklungen mit 90° zueinander, der sekundäre LC Kreis mußte dann auf 2*f0 abgestimmt sein.
Auf der HCRS Seite ist das ja gut beschrieben: http://www.hcrs.at/PARAMET.HTM

LG, Dodes
Ecki
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18.01.2022, 20:33

Servus Dodes, 

diesmal habe ich nicht gepennt, war sogar fleißig.

Die Neugier hat mich gepackt und ich hab das alte „Dings“ (Bj. ca. 2009) wieder hervorgekramt, mit dem bei mir dieser Wahnsinn angefangen hat.
Wie soll ich dieses „Dings“ nun nennen?
„Orthogonaler Ringkerntransformator mit permanenter Vormagnetisierung auf Längsachse“? 
Habe damals drei hochpermeable Ferrit-Ringkerne zu einem Rohr zusammengeklebt, die Stirnseiten vorher plangeschliffen.
Auf die Enden jeweils zwei Neodym-Ringmagnete gleichen Durchmessers gepappt, so dass das Ganze quasi einen Stabmagnet bildet.
Auf das Ferritrohr außen eine einlagige Wicklung aufgebracht, die Windungszahl inzwischen vergessen.
Dann innen durch eine toroidale Wicklung mit 16 Windungen gewickelt (habe jetzt auf 8 Windungen reduziert).

Mit Strom durch die Toruswicklung wollte ich das axiale Permanentfeld aus- und anknipsen, dadurch, dass der Kern kreisförmig in Sättigung getrieben wird und für das axiale Feld kein „Kern“ mehr übrig bleibt.
Und damit die Physik „bescheißen“, vielleicht geht das rückwirkungsfrei, weil "um die Ecke“? - Nein, geht so nicht.
Das Prinzip funktioniert, es kommt aus der axialen Wicklung eine belastbare Spannung mit der doppelten Frequenz heraus, nicht sehr viel, kein Wirkungsgrad über 100%, nein, nein.
Wenn ich den Ausgang mit Kondensator auf Resonanz trimme, kommt viel mehr, da sind dann 50-60% Wirkungsgrad drin...

Damals habe ich natürlich auch Strom durch die axiale Wicklung geschickt, aus der Toruswicklung kam erwartungsgemäß nichts, ohne Kondensator.
Mit Kondensator und Resonanz ging allerdings auf halber Frequenz die Post ab.
Konnte mir das zuerst nicht erklären, bis ich mich zum parametrischen Oszillator schlau gemacht hatte, u. A. bei HCRS. 

So sieht das Dings nun aktuell im Betriebe aus:


Dings 1.jpg
Dings 1.jpg (267.19 KiB) 3460 mal betrachtet

An den Generator angeschlossen ist die axiale Wicklung (schwarzer Schlauch, die zwei dicken Krokos).
An der toroidalen Wicklung (roter Schlauch) hängen der Resonanzkondensator und der Tastkopf.


Ein Oszillogramm dazu, natürlich abgestimmt auf die "Coler-Frequenz" primär, 90 kHz sekundär, alles mit ordentlich Dampf:

Coler 1.JPG
Coler 1.JPG (131.62 KiB) 3460 mal betrachtet

Gelb (CH1) ist der Eingangsstrom, blau (CH2) die Eingangsspannung, Phasenverschiebung 0° bei Resonanz. Violett (CH3) ist das Ausgangssignal.

Habe diesmal mehr Versuche dazu gemacht, auch heute Abend noch, viele Oszillogramme gespeichert.
Melde mich bald wieder, erst mal soll's genug sein, das könnte länger werden.

Schönen Gruß,
Ecki
 
Ecki
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19.01.2022, 19:15

Hallo,

ich mache heute gleich weiter, denn ich will auf eine Eigenheit der Anordnung eingehen:
Es gibt eigentlich keine feste Resonanzfrequenz, sondern diese „gleitet“.

Sehr großen Einfluss hat ja der Strom durch die Spule, bzw. die Flussdichte im Kern.
Wird der Strom höher, wird die Induktivität durch Sättigungseffekte kleiner, dadurch steigt die Resonanzfrequenz. Das wirkt sich besonders aus im geschlossenen Teil des Kerns, im Ring.
Baut sich eine resonante Schwingung in der Torusspule auf, fließt Strom durch. Dieser will bei Erreichen der Resonanz ansteigen, die Resonanzfrequenz steigt aber dadurch auch.
So wird der Resonanzpunkt immer vorne hergeschoben, in Richtung höherer Frequenz.
Bei großer zugeführter Spannung (40 Veff) kann ich die Resonanz z. B. von 120 kHz bis weit über 200 kHz ziehen, der Strom wird dabei immer größer, bis schlagartig die Schwingung abreißt und aus.
Dann muss ich wieder zurück auf „Los“ (120 kHz).

Nachfolgend kommt eine Serie von Oszillogrammen, die ich geschossen habe, um diesen Vorgang mal darzustellen.
Die zugeführte Spannung ist sehr klein gewählt (2 Veff), um den „Zieheffekt“ möglichst kurz zu halten (122-140 kHz).
Weniger geht nicht, da springt die Schwingung erst gar nicht an.

Gemeint ist jetzt immer die der axialen Wicklung zugeführte Frequenz, sekundär kommt stets die Hälfte davon raus.
An die Toruswicklung angeschlossen ist ein blauer FKP 1 Kondensator mit 140nF / 1000V (gute, alte Qualität aus Fernseh-Zeilenendstufe).

Nächstes Mal kommen Versuche mit Last (Lampe) und Wirkungsgradberech.. -äh, Schätzungen.

Schönen Abend,
Ecki


So, los geht's:

122kHz.JPG
122kHz.JPG (113.31 KiB) 3420 mal betrachtet

124kHz.JPG
124kHz.JPG (117.46 KiB) 3420 mal betrachtet

126kHz.JPG
126kHz.JPG (117.8 KiB) 3420 mal betrachtet

128kHz.JPG
128kHz.JPG (119.63 KiB) 3420 mal betrachtet

130kHz.JPG
130kHz.JPG (122.04 KiB) 3420 mal betrachtet

132kHz.JPG
132kHz.JPG (122.93 KiB) 3420 mal betrachtet

134kHz.JPG
134kHz.JPG (122.32 KiB) 3420 mal betrachtet

136kHz.JPG
136kHz.JPG (126.54 KiB) 3420 mal betrachtet

138kHz.JPG
138kHz.JPG (132.61 KiB) 3420 mal betrachtet

139kHz.JPG
139kHz.JPG (134.46 KiB) 3420 mal betrachtet

140kHz.JPG
140kHz.JPG (116.74 KiB) 3420 mal betrachtet






 
Ecki
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20.01.2022, 22:49

Servus mal wieder, 

um Leistung aus dem „Dings“ rauszuholen, habe ich eine 12V 55W Autolampe in den Sekundärkreis geschaltet:



Messung Lampenleistung.jpg
Messung Lampenleistung.jpg (326.15 KiB) 3386 mal betrachtet


Die Generatorspannung reicht hier nicht für 12V Lampenspannung; habe aufgedreht, was geht.
Macht nichts, weniger Leistung bringt viel weniger Verluste, habe mich mit gut 10 Watt begnügt.
Ohne Unterbrechung erst Primärspannung und -strom gemessen, danach die Lampenspannung und den Lampenstrom.
Das Oszi via Mathe-Funktion die Wirkleistung berechnen lassen (rot).



Eingangsspannung und Strom 11,9W.JPG
Eingangsspannung und Strom 11,9W.JPG (127.73 KiB) 3386 mal betrachtet


Lampenspannung und Strom 10,5W.JPG
Lampenspannung und Strom 10,5W.JPG (137.72 KiB) 3386 mal betrachtet


10,5W durch 11,9W ergeben 88,2% Wirkungsgrad, das wär nicht übel.

Was kann man damit anfangen? Nix, aber versuchen, die gewonnenen Erkenntnisse auf Eisenstäbe zu übertragen.

So ein ferromagnetisches und leitfähiges Stangerl ist ja eigentlich Ringkern und Windung hindurch in einem, dachte ich mir damals.
Dadurch ist bei mir zuerst die "Colera" und dann innere "Unruhe" ausgebrochen.
Das geht nun schon seit über 12 Jahren so.
Schuld ist auch Dodes, mit seinem Thread zu Coler und Eisenstäben im HCRS-Forum seinerzeit...

Einmal nerv' ich noch mit diesem Thema, möchte kurz paar Ergebnisse bringen zur Beschaltung des "Dings" als Frequenzverdoppler.

LG, Ecki
 
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Dodes
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22.01.2022, 20:53

Hallo Ecki,

ja genau diese Spule haben wir auch etwa 2008 aufgebaut, Funker und ich haben sie "Rahmenspule und Zylinderspule" getauft. 😁 Als Kern haben wir "Entstörferrit Zylinder Kerne" verwenden,
von den Neodym Zeugs sind wir schnell wieder weggekommen, da Neodym Magnete "superhart" sind und das Kernmaterial zu schnell in die Sättigung treiben. Normale Scheiben-Ferrit-Magnete
waren unsere Wahl. wie für Parametrische Erregung üblich gibt es nur 2 Möglichkeiten der Kopplung zwischen Zylinder- und Rahmenspule zu erzeugen, entweder über einen Kondensator im
Sekundärkreis, womit ein Resonszverhalten eintritt (RLC Filter) oder eben über 50% Vormagnetisierung durch Permanentmagnete über die Längsachse.

Dabei entsteht jeweils eine Kopplung mit den Unterschied zwischen f(out)=f(0) bei magnetsicher Kopplung und F(out)=F(0)/2 bei parametrischer Kopplung.

Wir hatten bei Coler angenommen, das sein Aufbau auch genau deswegen so sein mußte das er über die Anordnung einen Mischeffekt zwischen magnetischer und parametrischer
Kopplung benötigte. Das Frequenz "kleben" bis Abriss konnten wir so ähnlich messen, es gab eine "Fangfrequenz" welche niederiger war und eine "Resonanzfrequenz" mit
maximaler Ausgangsamplitude, welche aber bei weiter Frequenzsteigerung "abriss". Das war sehr identsich mit H.Colers Beschreibungen zur "Abstimmung" auch er beschrieb das,
erst alles auf "Anfang" zu setzen war und dann mit weiterem Tuning die Amplitude zunahm bis zum Maxium. Ist die "Resonszwelle" abgerissen, mußte H.coler wieder alles
zurücksetzen und wieder neu starten. Erinnert mit ein bißchen an einen Lichtbogen, welchen man "zündet" und dann "strecken" kann. :D

Gruß Dodes

 
Ecki
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24.01.2022, 23:49

Servus Dodes,

da hätten wir uns damals also fast parallel schalten können mit unseren Versuchen, ich war nur leider etwas später dran...
Die Neodymringe haben noch einen Nachteil, sie sind leitfähig und bilden so je einen Kurzschlussring an den Enden.
Die werden auch warm bei Leistung, Obacht mit der Curietemperatur! :D
Man könnte das Dings schon noch verbessern, wenn ich nur wüsste, wofür. "Die Medizin haben wir, jetzt brauchen wir die Krankheit dazu."
Z. B. einen Schalenkern vorschriftsmäßig innen und dann außen durch seine Mittenbohrung (Toroid) bewickeln.
Die Vormagnetisierung durch zusätzlichen Gleichstrom bewirken usw...

Wie angedroht, noch kurz zur Schaltung als Frequenzverdoppler, also den Generator an die Torusspule, Resonanzkondensator mit 47nF und Tastkopf an die axiale Spule.

Die Resonanz geht ebenfalls gut ab; es gibt auch einen "Zieheffekt", diesmal allerdings umgekehrt!
Die Ströme und die Ausgangsamplitude nehmen mit sinkender Frequenz zu und die Resonanz reisst dann ab. Kapiere ich zwar noch nicht, ist aber so.
So ausgeprägt wie beim "Frequenzteiler" verhält es sich zum Glück nicht. Der Eingangsstrom wird dafür ziemlich "verbogen":


Mit C 130V.JPG
Mit C 130V.JPG (134.81 KiB) 3205 mal betrachtet


Und so sieht das ohne Resonanzkondensator aus, traurige 2 Veff. Für eine Taschenlampenbirne reicht es, funktioniert dafür breitbandig.
Das ist sozusagen die "Zwangsmodulation" des Permanentfeldes. Es wird durch jede Halbwelle des Primärstromes geschwächt, daher die doppelte Frequenz.
Mich wundert, dass das Ausgangssignal (violett) trotzdem so schön sinusförmig ist:


Ohne C 2V.JPG
Ohne C 2V.JPG (127.54 KiB) 3205 mal betrachtet



...Und dann hatte ich noch die perverse Idee, beide Spulen in Reihe zu schalten, Resonanzkondensator mit 140nF an die Torusspule.
Es gibt dann 2 Hauptresonanzen, bei der ersten schwingt alles mit der gleichen Frequenz, also der Generatorfrequenz (gähn).

Bei doppelter Generatorfrequenz schwingt die Torusspule wieder mit halber Frequenz, also wie beim ersten Resonanzpunkt.
Das Affengeile (pardon) ist, dass der vom Generator zugeführte Strom die halbe Frequenz der zugeführten Spannung hat. 
Sowas hab ich noch nie gesehen (was jetzt nichts bedeuten muss).


Reihenschaltung Eingangsspg. u. Strom 3.JPG
Reihenschaltung Eingangsspg. u. Strom 3.JPG (125.78 KiB) 3205 mal betrachtet



Schönen Gruß,
Ecki


 
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Dodes
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25.01.2022, 21:14

Servus Ecki,

ja die Zeit des bastelns ist für mich erstmal vorbei. Ich habe erst wieder Zeit, wenn ich in Rente oder gefeuert worden bin. 😂
Das mit den Kurzschlussringen über die Neodym ist auch gut, wir hatten immer glühende Eisenstäbe, wenn wir die mit 180kHz geprügelt haben. :D

Leider konnte wir auch nie was merkwürdiges finden, auch keine "Pulse" wie Coler sie mal beschrieben hat. Nur ab und an mal Rauchzeichen,
aus der NF- Endstufe, welche am Funktionsgenerator hing. :D 

Gruß
Dodes


 
Ecki
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25.01.2022, 23:22

Hi Dodes,

ich hoffe, Du hast keine zu argen Probleme jetzt.

Wenn mich irgendwas aus der Reihe gebracht hatte, war auch gleich Schluss mit "Gedanken fliegen lassen".
Zur Zeit gehts mir ganz gut, die Zukunft kann man momentan nicht mal erahnen...

Also, die dampfenden Eisenstäbe hatte ich auch, dann magnetisierte Stahlstäbe, noch mehr Dampf für nichts.
Hatte mir einen 10:1 Übertrager gebaut, mit dem ich dann 60 A+ bei 180 kHz durch den Stab geschickt hab, aber was soll das?
Aus der Wicklung außenrum (die regelmäßig abgeraucht ist, aber von innen) kamen kleinste Signale mit doppelter Frequenz.
Danach war erst mal längere Pause. Es muss doch auch bei kleineren Leistungen was passieren...

Dann wieder aufgerafft; also Dodes, lass Dich nicht unterkriegen!

Herzlichen Gruß,
Ecki

 
Ecki
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28.01.2022, 09:39

Moin Dodes,

ein momentaner Gedanke von mir,
die berüchtigten 180 kHz kommen doch nur im ersten BIOS-Bericht im Zusammenhang mit dem Magnetstromapparat zur Sprache.
Oder irre ich mich da?
Würde für mich bedeuten, die Frequenz vom großen Kasten wissen wir nicht.
Ein Gutachter will den "Elektrischen Wind" mit "feuchten Händen" gespürt haben.
Respekt, das weist auf hohe elektrische Feldstärken und Spannungen hin.
Hätte bei solchen Untersuchungen lieber trockene Hände.

LG, Ecki
Ecki
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28.01.2022, 19:30

Servus Mitnand,

Probleme können wir noch alle kriegen.
Mit "wir" mein ich jetz auch "meine" Firma, wo ich sehr gerne arbeite.
Aufträge haben wir zum Derrennen, aber wenn ich die Mitteilung bekomme, ein Bauteil hätte 24 Monate Lieferzeit, wird mir schlecht.
Da wird wieder Anpassungsfähigkeit gefragt sein, wie früher.
Und die "Rente" hab ich in überschaubarer Nähe, will aber eigentlich nicht aufhören, nur reduzieren..

Lieben Gruß,
Ecki
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