Diskussion zu Willy von Unruh

Raumenergie Historie
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Dodes
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12.04.2022, 19:10

Hallo Ecki,

das hilft leider alles nicht bei der Lokalisierung einer möglichen Quelle für Energie.
Wenn Du einen Monobloch haben möchtest, dann nimm einen Ringkern und ziehe einfach einen Draht durch (Windung nicht erforderlich).
Der Ringkern nimmt nur zwei Zustände an, Feld links oder rechts rum im Ring, dazwischen gibts nichts. Genau diesen Umstand haben die
ersten "Core" Speicher für Computer genutzt, so lassen sich "0" oder "1" in den Kernspeicher schreiben und lesen. Der Kern treibt sich selbst
immer in die "Sättigung" sobald die Neutralität im Feldfreien Zustand überschritten wird, ähnlich wie ein Bleistift auf der Spitze stehend,
fällt also quasi immer um. Ist ja auch der Grund warum man bei hochpermen Ringkern Trafos, eine Anlaufstrombegrenzung benötigt, da
der Ring bereits "vorgeflutet" ist und für die phasenrichtige Halbwelle dann sofort in die "Sättigung" geht.

Nein, ich glaube es ist was nicht magnetisches, sonst wäre es an die Wechselfelder gekoppelt und würde rückkoppeln, das sieht man ja
auch bei der parametrischen Schwingung ganz gut. Die Magnetfelder sind nur Mittel zum Zweck, aber haben direkt nichts mit der Quelle
zu tun, ähnlich dem Heizfilament in einer Elektronenröhre.

Gruß
Dodes

 
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Dodes
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16.04.2022, 13:28

Hallo Ecki,

so kleiner Nachtrag. :D Jetzt fange ich auch schon mit Nachträgen an.  :lol:

Ich habe mir die Eigenschaften von dem Edelmetall durch den Kopf gehen lassen und kreuz und quer alles mit möglichen physikalischen Phänomen durchgekaut, hier mein Resumee:
Das Platin (Pt) ein guter Katalysator ist in Wechselwirkung mit Sauerstoff ist bekannt, aber was genau passiert an der Oberfläche von Pt mit den Sauerstoffmolekülen?
Im Prinzip werden die O2 Moleküle geknackt was Energie benötigt, welche vom Platin zur Verfügung gestellt wird. Dabei werden vom Platin 4 Elektronen auf das Sauerstoffmolekül übertragen und es entstehen 2-fach negativ geladene Sauerstoffatome O(2-), welche sich an der Oberfläche des Pt anheften.  Diese Sauerstoffradikale sind extrem reaktionsfreudig und können direkt z.B. mit einen H2 Molekül reagieren, wobei dann Wasser entsteht H2O. Diese Eigenschaft nutzt auch die Brennstoffzelle. Nun kommen wir noch zum Kupfer oder besser zum Kupferoxid CuO an der Oberfläche von Kupfer, dieses hat gleichfalls katalytische Eigenschaften, in Bezug auf Sauerstoff aber genau umgekehrt, so reagiert CuO liebend gern mit Sauerstoffradikalen wie O(2-) oder Ozon O3 und reduziert diese zu O2, wobei je nach Reaktion wieder 2(4) Elektronen vom CuO adsorbiert werden.
Da also ständig bei diesem Vorgang Elektronen vom Platin entfernt werden und dem Kupfer hinzugefügt werden, würden sich elektrisch das Pt positiv und das Cu negativ aufladen. Um den Ladungsübergang zu verbessern, muß jetzt noch der Effekt der geometrischen Diode beachtet werden, dazu schaut man sich den Aufbau einer Wimshurstmaschine an. Diese Maschine hat an ihren beiden Polen der Funkenstrecke jeweils zwei Kugelelektroden ein kleine und eine große.
Der Hintergrund ist, das für möchglichst Hohe Spannung darauf zu achten ist, das die kleine Kugel stets positiv und die große Kugel stets negativ geladen ist, da so die größere Sperrspannung erreicht wird. Dreht man das um, so werden vorzeitig Sprühelektronen von der kleinen Kugel ausgesand und an die große Kugel übertragen, womit keine Durchbruchsspannung mehr erreicht wird. Je nach Polarität hat man hier also eine gute Sperrwirkung oder einen vorzeitigen Elektronenstrom, was von der Kennlinie her einer Diode gleichkommt. Hintergrund ist, daß Elektronen sich gegenseitig nicht austehen können, also lieber Einzelgänger sind.
Berücksichtigt man dieses, zu den beiden Elektroden aus Cu un Pt, so ist es vorteilhaft die Elektronenquelle (Pt) punkförmig und die Elektronensenke (Cu) flächig auszuführen, damit ein Elektronenstrom in diese Richtung begünstigt wird. :shock: Damit wird klar warum ein haarfeiner Pt Draht und eine Cu Platte zu verwenden sind, da dieses den Elektronenstrom eben extrem begünstigt. wir wollen ja Stom und keine Funken sprühen lassen. :lol:
Nun sind wir schon fast am Ziel, nur leider ist das immer noch nicht ausreichend, da trotz der Diodenwirkung die O(2-) Atome an der Oberfläche des Pt Drahtes festkleben, wenn auch schon ziemlich locker jetzt. Was jetzt noch benötigt wird ist ein "Kick" in den Hintern der O(2-) Atome, damit diese endlich loslassen. :D
Hier kann jetzt ein kurzer Spannungsimpuls Pt(-) und Cu(+) helfen eine Welle loszutreten, so das die O(2-) Atome die Oberfläche des Pt verlassen und Richtung Cu Platte lossausen. Bei einer Elektronenröhre erledigt genau dieses das Heizfilament, die Elektronen werden thermisch aus der Kathode ausgeschlagen, so das eine Elektronenwolke entsteht. Diesen kurzen Puls kann man wunderbar mit einer kleinen Induktivität erzeugen z.B. einer Flachspule ohne Kern, weil so eine möglichst Hohe Spannung bei geringen Strom entsteht, wir möchten ja nicht selbst Elektronen lossenden sonder nur "Anstoßen" und unsere Elektronen wieder zurückholen. ;)
Daher müssen wir dem Vorgang noch mehr Pfeffer verpassen, denn so einfach O(2-) Atome von Pt zu Cu fliegen zu lassen, dauert uns etwas zu lange, die brauchen mehr Speed auf dem Weg, wir haben es wie immer eilig. Darum verbessern wir das ganze jetzt noch mit der Magnetschwebebahn Technik und bauen so eine Autobahn für die kleinen O(2-) Atome. :o
Dazu muß man wissen das Sauerstoff (O) gute paramagnetische Eigenschaften besitzt, dieser wird nämlich in magnetische Felder gezogen, diesen Umstand von gasförmigen Sauerstoff machen sich nämlich paramagnetische O2 Sensoren zu nutze: http://gasmesstechnik-wiegleb.de/?page_id=424
Wir bauen uns einfach um die Kollektor Cu-Platten ein magnetisches Feld, so dass der Feldgradient von der Platte zum Draht hin abnimmt und so die O(2-) Atome auf ihren Weg vom Draht zur Platte ordentlich beschleunigt. :D Nach diesem Ladungstransport müssen wir die Kanone möglichst schnell wieder für den nächsten "Schuß" laden, daher deaktivieren wir das Plattenfeld und erzeugen ein kleines radiales Leiterfeld um den Pt-Draht damit schnell wieder O2 Moleküle mit dem Draht in Kontakt kommen, dass lässt sich sehr gut mit zwei Kondensatorplatten erreichen zwischen denen beim Umladen ein kurze starker Strom fließt und so ein Feld um den Pt-Draht aufbaut. Dieses Feld zieht freie O2 Moleküle dann wieder schnell zum Draht, wo diese wieder in 2 O(2-) Radikale umgeformt werden. :lol:

So jetzt muß ich aber noch schnell Eier färben gehen, wünsche Euch frohe Ostern.

Gruß
Dodes
Ecki
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17.04.2022, 21:45

Wünsche auch noch frohe Eiertage,

Nachträge sind immer gut, sie zeugen davon, dass man über sein Geschreibsel auch nachdenkt. :D

Oha, da steckt viel Chemie drin, nicht so mein Hobby; hab's aber zumindest in der Schule ganz gut kapiert...
Wenn die Ostereier poliert sind, kannst Du das alles mal ausprobieren, das wird aufwändig werden, fürchte ich. ;)
Vielleicht findet hierbei auch ein klein wenig "Verzehr an Materie" statt?
Selbst, wenn man dazu Platin "verzehren" würde, wäre die Energiegewinnung billig, gem. Einsteinscher Formel.

Zwegens der Elektrodenform: Es gab ja auch eine Glimm-Gleichrichterröhre, die in Serie hergestellt wurde.
Da hat man das ausgenutzt:


RGN1500_Lehmann_600.png
RGN1500_Lehmann_600.png (27.45 KiB) 2350 mal betrachtet


Glimmgleichrichter_Prinzip_300.png
Glimmgleichrichter_Prinzip_300.png (8.6 KiB) 2350 mal betrachtet


RGN1500 Telefunken.pdf
(152.98 KiB) 35-mal heruntergeladen


Freie Energie ist kein Geheimnis, die ist schon da und wir haben was davon: Wärme, alles über 0 Kelvin.
Eine selbstlaufende Wärmepumpe wäre m. E. machbar, wenn wir z. B. bessere Peltier-Elemente hätten,
um mit einem Teil der gewonnen höheren Wärme den Antrieb zu versorgen.

Vielleicht geht das auch mit kontrolliertem "Blochwandschubsen" über magnetokalorische Effekte?
Also durch einen zeitweise "negativen Widerstand"?

Wenn man Barkhausensprünge in einem extra Magnetring mit durchgeführtem Leiter (Cu) erzeugt,
ist das m. E. schon ganz was anderes, als wenn der Strom direkt durch den Magneten fließt.
Ich will aber nicht zu viel auf der Spintronik rumreiten, zum "Dozieren" hab ich viel zu wenig Ahnung. :roll:

Schönen Gruß,
Ecki

 
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Dodes
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17.04.2022, 23:29

Hallo Ecki,

jo das hört sich zumindest schon mal gut an. Die Glimmdiode ist ja sogar eine praktischere Form der geometrischen Diode und wie schön das auch diese ohne
Heizfilament funktioniert. :D
Nachträge sind immer gut, sie zeugen davon, dass man über sein Geschreibsel auch nachdenkt. :D
Japp, dem stimme ich Dir zu. :D
 
Oha, da steckt viel Chemie drin, nicht so mein Hobby; hab's aber zumindest in der Schule ganz gut kapiert...
Ah völlig harmlos, wir konzentrieren uns nur auf die Ionen als Elektronen Shuttles, den Rest kann man unter der Tisch fallen lassen. ;)
 
Vielleicht findet hierbei auch ein klein wenig "Verzehr an Materie" statt?
Nee, denke ich ehr nicht, geht in die Richtung magnetokalorische Effekt. Beim spalten der Moleküle wird thermische Energie verbraucht, der Draht kühlt sich daher ab.
 
Freie Energie ist kein Geheimnis, die ist schon da und wir haben was davon: Wärme, alles über 0 Kelvin.
Viel besser, grade bei 0 Kelvin ist noch mehr als ausreichend Energie vorhanden. Die Atome zappeln zwar nicht mehr rum, aber die Elektronen kreiseln immer noch mit Vollgas um den Kern. ;)
 
Vielleicht geht das auch mit kontrolliertem "Blochwandschubsen" über magnetokalorische Effekte?
Also durch einen zeitweise "negativen Widerstand"?
Ich denke es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten das umzusetzen, ich würde aber lieber einen praktischen Weg gehen wollen. Beim fummeln mit Nano-Drähten unter den Elektronenmikroskop, kriege ich immer die Krise den Draht einzufädeln. :lol: 

Ich werde jetzt erstmal den Pt-Draht mit 0,01mm nehmen welcher zufällig vor mir liegt und als Platte einen aufgewickelten Cu-Draht je 99,99% Reinheit. Dann den Cu-Draht etwas
anoxidieren damit eine gute Katalysator Schicht vorhanden ist. Den Pt-Draht aktiviere ich noch mit einem Säurebad, damit die katalytische Oberfläche möglichst groß wird.
Dann werde ich einfach den Pt-Draht durch den Cu-Draht hindurch abspannen, so das der etwa mit 2mm Abstand zur Cu-Sprirale gelegen ist. Der Aufbau sollte Dir durchaus
bekannt vorkommen. ;) Zwischen die Drähte kommt dann ein großer Pulskondensator als Sammler für die Messung, so kann man direkt die Ladungsmenge berechnen, wenn da
was freiwilig ankommt. Anschließend folgt dann das Quälen der Drähte mit EM-Pulsen und der Vergleich, ob sich da was verändert. :D

Gruß
Dodes

 
Uatu
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18.04.2022, 01:36

@​Ecki:
Ecki hat geschrieben:
17.04.2022, 21:45
Eine selbstlaufende Wärmepumpe wäre m. E. machbar, wenn wir z. B. bessere Peltier-Elemente hätten,
um mit einem Teil der gewonnen höheren Wärme den Antrieb zu versorgen.

Da muss ich mich doch mal einmischen. ;) Das ist fundamental unmöglich. Eine Wärmepumpe beruht auf der Umkehrung des Carnot-Wirkungsgrads. D.h. der umgekehrte Carnot-Wirkungsgrad stellt die theoretische -- in der Praxis unerreichbare -- Untergrenze für die notwendige Exergie (d.h. höherwertige Energie wie mechanische oder elektrische Energie) dar, die erforderlich ist, um eine bestimmte Wärmemenge bei einer bestimmten Temperaturdifferenz zu erzeugen. Gleichzeitig stellt der Carnot-Wirkungsgrad aber auch die theoretische -- in der Praxis unerreichbare -- Obergrenze für die Exergie dar, die sich aus dieser Wärmemenge bei dieser Temperaturdifferenz gewinnen lässt. Deshalb wird es in der Praxis immer unmöglich sein, dass eine Wärmepumpe sich selbst mit "Pumpenergie" versorgt.

Das Vorhandensein von Bewegung bedeutet noch lange nicht, dass sich daraus nutzbare Energie gewinnen lässt. Einer der Aspekte dabei ist die Relativität der Bewegung (im mechanischen Sinne). Z.B. saust die Erde bekanntlich mit einer enormen Geschwindigkeit um die Sonne, was uns energietechnisch leider absolut nichts nützt, weil es keine Relativbewegung zu irgendetwas für uns realistisch Greifbarem ist.
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Dodes
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18.04.2022, 09:37

@ Uatu,

da muß ich noch mal etwas wachrütteln.
Uatu hat geschrieben:
18.04.2022, 01:36
@​Ecki:
Ecki hat geschrieben:
17.04.2022, 21:45
Eine selbstlaufende Wärmepumpe wäre m. E. machbar, wenn wir z. B. bessere Peltier-Elemente hätten,
um mit einem Teil der gewonnen höheren Wärme den Antrieb zu versorgen.

Da muss ich mich doch mal einmischen. ;) Das ist fundamental unmöglich. Eine Wärmepumpe beruht auf der Umkehrung des Carnot-Wirkungsgrads. D.h. der umgekehrte Carnot-Wirkungsgrad stellt die theoretische -- in der Praxis unerreichbare -- Untergrenze für die notwendige Exergie (d.h. höherwertige Energie wie mechanische oder elektrische Energie) dar, die erforderlich ist, um eine bestimmte Wärmemenge bei einer bestimmten Temperaturdifferenz zu erzeugen. Gleichzeitig stellt der Carnot-Wirkungsgrad aber auch die theoretische -- in der Praxis unerreichbare -- Obergrenze für die Exergie dar, die sich aus dieser Wärmemenge bei dieser Temperaturdifferenz gewinnen lässt. Deshalb wird es in der Praxis immer unmöglich sein, dass eine Wärmepumpe sich selbst mit "Pumpenergie" versorgt.

Das Vorhandensein von Bewegung bedeutet noch lange nicht, dass sich daraus nutzbare Energie gewinnen lässt. Einer der Aspekte dabei ist die Relativität der Bewegung (im mechanischen Sinne). Z.B. saust die Erde bekanntlich mit einer enormen Geschwindigkeit um die Sonne, was uns energietechnisch leider absolut nichts nützt, weil es keine Relativbewegung zu irgendetwas für uns realistisch Greifbarem ist.
Ecki hat Peltier-Elemente (Thermoelektrik) für die Wärmepumpe angenommen, also keine Wärmepumpe nach dem Carnot-Kreisprozess (Thermodynamik) Prinzip.  ;)  Damit darf er soviel Wirkungsgrad erzeugen, wie die Quanten hergeben.
 
Deshalb wird es in der Praxis immer unmöglich sein, dass eine Wärmepumpe sich selbst mit "Pumpenergie" versorgt.
Nö, die Wärmepumpe kann sich auch selbst mit "Pumpenergie" versorgen. Nehme ich eine natürliche thermische Quelle mit 90°C an, dann kann ich damit nach Carnot nur einen geringen Wirkungsgrad bei 20°C Umgebung für eine Wärmekraftmaschine (Stirling) erwarten. Nehme ich jetzt eine Carnot-Wärmepumpe mit geringen delta-T von 15K kann ich die Temperatur der Quelle auf 105°C anheben. Dafür benötig ich aber elektrische "Pumpenergie" bei einem COP von etwa 9.  Für den Carnot-Prozess der Wärmekraftmaschine ist jetzt das delta-T von 70K auf 85K gestiegen und damit auch nach Carnot der Gesamt-Wirkungsgrad der Wärmekraftmaschine von 21% auf 35%. Entnehme ich der Quelle jetzt 10kW Energie und pumpe diese mit 1,11kWh elektrischer Energie hoch, setzt die Wärmekraftmaschine 3,5kWh davon nutzbar um, wovon ich aber 1,11kWh wieder für die "Pumpenergie" abziehen muß, bleiben 2,4kWh für mich übrig. Lass ich hingegen die Wärmepumpe weg, setzt die Wärmekraftmaschine nur 2,1kWh nutzbare Energie um.
Der Gesamtwirkungsgrad des WP-WK Gespanns ist mit 24% um 3% höher als ohne WP mit nur 21%. Man könnte aber auch sagen, ohne WP habe ich nur warmes Wasser, mit WP Verkopplung heissen Wasserdampf. ;) 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... ad.svg.png
http://heizkostenrechner.com/wp-content ... s_temp.png
https://energie.ch/content/images/2019/ ... gleich.jpg
Das Vorhandensein von Bewegung bedeutet noch lange nicht, dass sich daraus nutzbare Energie gewinnen lässt. Einer der Aspekte dabei ist die Relativität der Bewegung (im mechanischen Sinne). Z.B. saust die Erde bekanntlich mit einer enormen Geschwindigkeit um die Sonne, was uns energietechnisch leider absolut nichts nützt, weil es keine Relativbewegung zu irgendetwas für uns realistisch Greifbarem ist.
Jedes Gezeitenkraftwerk, setzt die Rotationsenergie der Erde ohne direkte Relativität der Bewegung in praktisch nutzbare Energie um. :lol:

Immer diese Schwarzmaler. :lol:

Gruß
Dodes 
Ecki
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18.04.2022, 23:33

Servus Zusammen!

Freut mich, Uatu, Deine "Einmischerei".

Habe das Thema "Selbstlaufende Wärmepumpe" vorsätzlich und provokativ eingefügt. :mrgreen:
Da zerbreche ich mir nebenbei auch noch den Kopf drüber, wenn ich nicht meine Steuer machen muss, wie gerade jetzt.
Sollte sich dieses Thema auswachsen, könnten wir einen eigenen Thread andenken? Naja, so nebenbei vielleicht...

Ich wollte eine Einfachstrechnung aufmachen, bevor Dodes ausführlich geschrieben hat (da brauche ich noch Zeit für).
Aber, "einfachst" würde ich sagen:

Eine ganz normale Carnot-Wärmepumpe nimmt 1 kW Antriebsleistung auf, erzeugt damit 3 kW brauchbare Wärme.
2 kW werden der Umgebung in Form von "niedriger" Wärme entzogen.

Wenn man mittels eines imaginären Peltier-Elements mit 50% Wirkungsgrad (seufz) 2 kW der hochtransformierten Wärme in
1 kW Strom umwandeln könnte, wäre für den Antrieb gesorgt, 1 kW brauchbare Wärme bliebe übrig.
Wobei die Abwärme der Wirkungsgradverluste dem Prozess wieder zugeführt werden kann...

Man könnte auch eine kleinere Carnot-Maschine umgedreht als Wärmkraftmaschine mit fast 50% Wirkungsgrad laufen lassen für den Antrieb.
Ganz ohne Strom.
Das ist nicht meine Idee (es käme ja doch raus), sowas kursiert im Internet. (Dabei immer vorsichtig sein!)

Ich fände es beruhigend, wenn mich jemand überzeugen könnte, wo bei meiner "Rechnung" der Haken ist.
Dann wär' für mich wenigstens dieses Thema mal abgeschlossen. ;)

Übrigens Dodes,

zu Deinem Kupferthema fiel mir noch der "Kupferoxydul-Gleichrichter " ein.
Irgendwie landen wir am Ende immer bei Sperrschichten, o. Ä.
Auch beim Py-Pt Übergang, oder wie?

https://de.wikipedia.org/wiki/Kupferoxy ... ichrichter

Schönen Gruß,
Ecki

 
Uatu
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19.04.2022, 01:11

@​Dodes:
Dodes hat geschrieben:
18.04.2022, 09:37
Ecki hat Peltier-Elemente (Thermoelektrik) für die Wärmepumpe angenommen, also keine Wärmepumpe nach dem Carnot-Kreisprozess (Thermodynamik) Prinzip. ;) Damit darf er soviel Wirkungsgrad erzeugen, wie die Quanten hergeben.

Es ist nicht relevant, welches Verfahren er für die Umwandlung von Wärmeenergie in Exergie angenommen hat. Der Carnot-Wirkungsgrad stellt die Obergrenze für jeden wie auch immer gearteten physikalischen Prozess dar, der Wärmeenergie in Exergie umwandelt.

Dodes hat geschrieben:
18.04.2022, 09:37
Nö, die Wärmepumpe kann sich auch selbst mit "Pumpenergie" versorgen.

Das ist falsch.

Dodes hat geschrieben:
18.04.2022, 09:37
Nehme ich eine natürliche thermische Quelle mit 90°C an, dann kann ich damit nach Carnot nur einen geringen Wirkungsgrad bei 20°C Umgebung für eine Wärmekraftmaschine (Stirling) erwarten.

Der maximale Wirkungsgrad für die Gewinnung von Exergie (völlig egal mit welchem Verfahren) beträgt in diesem Fall:

η90 = 1 - Tkalt / Theiss = 1 - 293,15 K / 363,15 K ≈ 19,3%

Dodes hat geschrieben:
18.04.2022, 09:37
Für den Carnot-Prozess der Wärmekraftmaschine ist jetzt das delta-T von 70K auf 85K gestiegen und damit auch nach Carnot der Gesamt-Wirkungsgrad der Wärmekraftmaschine von 21% auf 35%.

35% liegt weit daneben. Der maximale Wirkungsgrad für die Gewinnung von Exergie beträgt in diesem Fall:

η105 = 1 - Tkalt / Theiss = 1 - 293,15 K / 378,15 K ≈ 22,5%

Dodes hat geschrieben:
18.04.2022, 09:37
Entnehme ich der Quelle jetzt 10kW Energie und pumpe diese mit 1,11kWh elektrischer Energie hoch, setzt die Wärmekraftmaschine 3,5kWh davon nutzbar um, wovon ich aber 1,11kWh wieder für die "Pumpenergie" abziehen muß, bleiben 2,4kWh für mich übrig. Lass ich hingegen die Wärmepumpe weg, setzt die Wärmekraftmaschine nur 2,1kWh nutzbare Energie um.

Da der maximale Wirkungsgrad im zweiten Fall nur ca. 22,5% statt 35% beträgt, funktioniert das nicht.

Dodes hat geschrieben:
18.04.2022, 09:37
Jedes Gezeitenkraftwerk, setzt die Rotationsenergie der Erde ohne direkte Relativität der Bewegung in praktisch nutzbare Energie um.

Das ist falsch. Gezeitenkraftwerke sind nur durch die Relativbewegung des Mondes zur Erddrehung möglich.

@​Ecki:
Ecki hat geschrieben:
18.04.2022, 23:33
Eine ganz normale Carnot-Wärmepumpe nimmt 1 kW Antriebsleistung auf, erzeugt damit 3 kW brauchbare Wärme.
2 kW werden der Umgebung in Form von "niedriger" Wärme entzogen.

Wenn man mittels eines imaginären Peltier-Elements mit 50% Wirkungsgrad (seufz) 2 kW der hochtransformierten Wärme in
1 kW Strom umwandeln könnte, wäre für den Antrieb gesorgt, 1 kW brauchbare Wärme bliebe übrig.

Der Carnot-Wirkungsgrad stellt die absolute, in der Praxis unerreichbare Obergrenze für jedes wie auch immer geartete physikalische Verfahren dar, wieviel Exergie (z.B. Strom oder mechanische Energie) aus einer gegebenen Menge an Wärmeenergie bei gegebener Quell- und Senkentemperatur gewinnbar ist.

Gleichzeitig stellt der Kehrwert des Carnot-Wirkungsgrads die absolute, in der Praxis unerreichbare Obergrenze für jedes wie auch immer geartete physikalische Verfahren dar, wieviel Wärmeenergie bei gegebener Quell- und Senkentemperatur aus einer gegebenen Menge an Exergie gewinnbar ist.

Aus der gesamten Wärmeenergie, die eine Wärmepumpe erzeugt, lässt sich also -- ohne dass Wärme übrig bleibt -- im theoretischen, in der Praxis unerreichbaren Idealfall genau die "Pumpenergie" (Exergie), die zum Betrieb der Wärmepumpe notwendig ist, wieder erzeugen. Aufgrund der unvermeidlichen Verluste wird es in der Praxis immer erheblich weniger sein.

Eine Wärmepumpe, die sich selbst mit "Pumpenergie" versorgen kann, wäre ein Perpetuum Mobile zweiter Art.
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Dodes
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19.04.2022, 12:49

@Uatu
Gleichzeitig stellt der Kehrwert des Carnot-Wirkungsgrads die absolute, in der Praxis unerreichbare Obergrenze für jedes wie auch immer geartete physikalische Verfahren dar, wieviel Wärmeenergie bei gegebener Quell- und Senkentemperatur aus einer gegebenen Menge an Exergie gewinnbar ist.
Und der Kehrwert von 0 ist?
 
Ecki
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20.04.2022, 20:55

Hallo,

Null mal Unendlich ergibt Eins, hähä.

Auweh, dann geht das doch nicht, bin jetzt so ziemlich überzeugt.
Hab mir zum Carnot-Prozess nun ein wenig angelesen, bisher wusste ich nur von den max. 50%.
Meine Steuererklärung ruht einstweilen, der Staat muss auf sein Geld noch warten.

Das heißt, einfach gesagt, umso besser die Bedingungen für die Wärmepumpe sind,
umso schlechter sind sie dann für die Wärmekraftmaschine, vice versa. Es haut niemals hin, sehr teuflisch.
Dass das Peltier Element auch darunter leidet, hatte ich nicht bedacht, noch teuflischer.
Auch die Magnetokalorik ist betroffen, natürlich.

Habe heute überlegt, sämtliches Versuchsgeraffel zum Fenster raus zu schmeißen, aber halt.
Ich habe noch was im Hinterkopf, muss mich dazu aber erst schlauer lesen, bevor ich wieder Sachen behaupte... ;)

LG, Ecki
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Dodes
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20.04.2022, 23:38

Null mal Unendlich ergibt Eins, hähä.
Den muß ich mir mal merken. :D

Tja, mit einer "normalen" Wärmepump/-kraftmaschine dürftes sehr schwer werden. Peltier Element fand ich auch noch nie so prickelnd, das es ohne Stromfluss gleich einen thermischen
Kurzschluß erzeugt, war für mich schon immer ein Hinweis das es extrem ineffektiv ist. Bei den Gas-Expansions Maschinen sieht es schon wesentlich besser aus, habe erst heute eine
Klima Luft-Luft Pumpe im Ramschladen entdeckt, für läpische 1100€ mit schon sehr ordentlichen Leistungswerten:
Unbenannt.png
Unbenannt.png (154.1 KiB) 2172 mal betrachtet
Der kleine Chinacracher bringt es auf einen SCOP von 5,6 (heizen) und SEER 9,5 (kühlen) und wärmt noch die Hütte bei -32°C vor der Tür. Wer also nur einen Balkon und Anngst vor
der nächsten Heizkostenabrechnung hat, fährt mit dem Ding schon ganz gut. Netter Nebeneffekt, das Ding hält in den immer heißer werden Sommern, die Hütte angenehm kühl. :D
Dazu noch ein möglichst großes Solar-Balkonkraftwerk und der nächste Sahara-Sommer oder Polar-Winter kann kommen.

Gruß
Dodes

 
Ecki
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01.05.2022, 13:32

Servus Dodes,

Energie sparen kannst Du mit so einem Pumpteil wahrscheinlich immer, wenn richtig eingesetzt.
Alles ist mir noch nicht ganz klar über die Wärmepumpentechnologie, das zu seiner Zeit.

Habe inzwischen alten Stoff nochmal gelesen, d. h., über "Quantenratschen" sinniert.
Ich fand kaum aktuellen deutschen Text dazu, also bisher mühsam, eben nach "Quantum Ratchets" suchen.
Ob man wohl "thermisches Gezappel" (Brown'sche Molekularbewegung) gleichrichten könnte, und damit Ladungsträger "anschubsen".
Da geht schon seit über 100 Jahren die Diskussion darüber, ob man hier theoretisch eine strenge Vorschrift verletzt.
Bin noch nicht weit gekommen, hatte grade auch wenig Zeit übrig. Einige neue Artikel dazu gefunden, wo es auch wieder mikroskopisch um Blochwände geht.
Schau ich da halt noch mal weiter...
Möchte ja nur überlegen, wenn in Willy Unruhs Kasten etwas Neuartiges passiert wäre, gibt es dafür einen Strohhalm, eine Erklärung?

Schönen Gruß und erfolgreichen Tag der Arbeit,
Ecki
 
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Dodes
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01.05.2022, 23:58

Ecki hat geschrieben:
01.05.2022, 13:32
Ich fand kaum aktuellen deutschen Text dazu, also bisher mühsam, eben nach "Quantum Ratchets" suchen.
"Molekulare Ratsche oder auch Brownsche Ratsche"
Schau mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Molekulare_Ratsche

Ich würde mir aber darüber nicht den Kopf zerbrechen, es ist mehr als ausreichend Energie im "freien Raum" vorhanden :D 

".... dass Teilchen der Energie Bild spontan entstehen können und für eine Zeit  Bild existieren, dann aber wieder verschwinden müssen. Das kurzzeitige Entstehen virtueller Teilchenpaare, bestehend aus jeweils einem Materieteilchen und einem Antimaterieteilchen, nennt man Vakuumfluktuation. Die Heisenbergsche Unschärferelation gestattet dabei, dass für kurze Zeit der Energieerhaltungssatz verletzt wird. Für hinreichend kurze Zeiten können Teilchen mit beliebig großer Energie bzw. Masse  Bild entstehen. " :lol:

Es ist also immer "Kehrwert von 0" an Energie im "freien Raum" vorhanden. :D

Gruß
Dodes
Uatu
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02.05.2022, 12:03

Dodes hat geschrieben:
01.05.2022, 23:58
... es ist mehr als ausreichend Energie im "freien Raum" vorhanden

Nein, auch wenn "Vakuumenergie" oder "Nullpunktsenergie" die Lieblingsausrede aller Freie-Energie-Scharlatane ist. Leider sind in diesem Zusammenhang viele Fehlvorstellungen verbreitet. "Vakuumenergie" ist genausowenig nutzbar wie die Energie der Brown'schen Bewegung (ohne Temperaturdifferenz).

In dieser Vorstellung können virtuelle Teilchen unter Verletzung des Energieerhaltungssatzes in einem unbeobachtbar kurzen Zeitraum real sein, bevor sie sofort wieder absorbiert werden. Durch die entstehende Fluktuation der Eigenschaften dieser Teilchenwolke verändern sich die in allen Prozessen in Erscheinung tretende Masse und Ladung der Teilchen. Somit ist diese Fluktuation in den beobachtbaren Teilchen wie Elektronen oder Photonen bereits enthalten und kann niemals isoliert betrachtet werden. Diese virtuellen Teilchen sind somit theoretische Konstrukte und haben keine reale physikalische Bedeutung. Die Vakuumfluktuation ist insbesondere nicht mit der Paarbildung zu verwechseln, die nur bei realer Energiezufuhr erfolgt und zwei reelle Teilchen erzeugt.

(Wikipedia: Vakuumfluktuation)

Nähere Einzelheiten finden sich in der folgenden Artikelreihe von Prof. Arnold Neumaier:

Learn the Physics of Virtual Particles in Quantum Mechanics
Learn the Top Misconceptions about Virtual Particles
Explore The Vacuum Fluctuation Myth in Quantum Theory
Learn About Vacuum Fluctuations in Experimental Practice

... und nein, die Casimir-Kraft ist kein Gegenargument. Aus einer statischen Kraft lässt sich grundsätzlich nicht kontinuierlich Energie gewinnen, das gilt für die Casimir-Kraft genauso wie für Gravitation und die Magnetkraft von Permanentmagneten.
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Dodes
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04.05.2022, 21:53

Für hinreichend kurze Zeiten können Teilchen mit beliebig großer Energie bzw. Masse  Bild entstehen. 
Die beliebig kurze Zeit in welcher die Energie des Urknalls freigesetzt wurde, reicht mir als Beleg. :D
Ecki
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05.05.2022, 21:51

Servus,

um den "Pranger" zu vermeiden, will ich mich rauswinden und später sagen können: "ich war ja nur auf die göttliche Wärme aus, ich hatte nix mit dem Deibel." :mrgreen:
Das allein ist ja schon heiß genug. Nullpunkte hab ich nicht auf dem Schirm.
Immer Friede bei den Gedanken, "die Irrsten werden zuerst was finden", das hat doch Heisenberg so ähnlich ausgedrückt?

Hauptsätze sind eben Sätze; die Möglichkeiten der Schlupflöcher sollten stets untersucht werden. Das macht man im Finanzwesen auch so.
Die Zusammenhänge zwischen "SEER" und "SCOP" usw. bei bei Wärme / Klimapumpen erleuchten sich mir inzwischen. Immerhin geschafft.

Über "unseren" Urknall dachte ich in letzter Zeit in mehrfacher Hinsicht nach. ;)

Ecki
 
Ecki
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06.05.2022, 13:22

Servus,

nochmal zu den "Irren",
war grade am Suchen, wo ich die Aussage her hatte, in etwa eben:
"...das werden wir Physiker (Profis) nicht finden, die Lösung muss (wird) von einem Außenseiter kommen"
Hab heute sogar einen jungen Werkstudenten ausgefragt, kannte er nicht.
"Du meinst den mit der Unschärfetheorie?" "Joh, genau den."
Einen Spruch vom Einstein kannte er aber, so in etwa:
Wenn Du immer wieder das Gleiche versuchst, aber stets neue Ergebnisse erwartest, biste ziemlich...

Bin ~ aaber sicher, ersteres kommt von Heisenberg, kann jemand helfen?

LG, Ecki
Uatu
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06.05.2022, 14:49

@​Ecki: Du meinst offensichtlich dieses "Zitat", das angeblich von Heisenberg stammen soll:

Ich denke, dass es möglich ist, den Magnetismus als Energiequelle zu nutzen. Aber wir Wissenschaftsidioten schaffen es nicht. Das muss von Außenseitern kommen.

Das ist nichts weiter als ein Mythos der Freie-Energie-Szene. Bei Psiram hat sich erfreulicherweise jemand die Mühe gemacht, die Herkunft zu recherchieren. Es stammt, wie in dem verlinkten Artikel erläutert wird, aus dem 1981 erschienenen Buch "Energie im Überfluß" des den Schneiders nahestehenden Autors Gottfried Hilscher. Ein Magnetmotor-Erfinder hatte Hilscher gegenüber behauptet, dass Heisenberg ihm gegenüber diese Aussage gemacht habe. Das ist natürlich nichts weiter als Hörensagen, und als seriöse historische Quelle völlig unbrauchbar.

Übrigens sind auch eine ganze Reihe bekannter "Tesla-Zitate" nahezu sicher frei erfunden.
Ecki
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06.05.2022, 17:35

Dangeschön für die schnelle Antwort,

unterschwellig befürchtete ich bereits, einem Blödsinn aufgelaufen zu sein.
Also, traue nix und niemand, auch nicht Dir selbst, immer Vorsicht (Ernst).
Werde aber nicht paranoid.
Dazwischen ist es schwierig, aber evtl. etwas abwechslungsreicher.

LG, Ecki
Ecki
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06.05.2022, 18:48

Hi Uatu,

das Buch "Energie im Überfluss" habe ich seinerzeit (80er) aktuell verzehrt, fällt mir da wieder ein.  :)
Bin also schon seit meiner späten Jugend anfällig für schlimme Theorien...
Danke für den Hinweis, da kommt wieder Erinnerung.
Ich wollte damals eine N-Maschine (mit Quecksilberkontakten) bauen und der Welt zeigen, dass wir alle für dumm verkauft werden.
Immerhin edel.
Ganz hab ich mich noch nicht abreagiert, man lasse mich halt bitte austoben...

Schönen Gruß,
Ecki



 
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