Simulation Virenverbreitung

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01.07.2021, 11:44

Delta_rki_24kw.gif
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https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/N ... cationFile

Der Anteil der Delta-Variante ist in der 24 KW auf 37% gestiegen. Inzwischen dürfte die Delta-Variante auch bei uns dominant sein. Im letzten Jahr sind insgesamt 4 Varianten entstanden, die deutlich aggressiver sind als der Wildtyp.

B.1.1.7, Großbritannien,Alpha-Variante
B.1.351, Südafrika, Beta-Variante
P.1 Brasilien, Gamma-Variante
B.1.617.2, Indien, Delta-Variante

Die Delta-Variante kann man bei uns nicht mehr aussperren. Es ist aber zu erwarten, dass noch weitere Varianten mit jetzt noch unbekannten Eigenschaften entstehen. Die müssen eigentlich unbedingt ausgesperrt bleiben. Von daher wundert es doch sehr, dass  die Bundesregierung ab 1. Juli die Reisewarnung für Risikogebiete aufhebt, wenn die Inzidenz dort unter 200 liegt. Solange nicht weltweit geimpft ist, werden immer wieder neue Mutanten entstehen, die dann über virentolerante Einreisemöglichkeiten bzw. virentolerante Urlaubsrückreisen bei uns eingeschleppt werden. Wenn bei hohem Reiseverkehr ein Gebiet als Variantengebiet für einen neuen Virentyp erkannt wird, dann hat das Virus längst gewonnen. Da kann die Inzidenz in dem Gebiet noch so niedrig sein. Bei hoher Reisetätigkeit ist die Wahrscheinlichkeit entsprechend hoch, dass das mutierte Virus schon irgendwo mitgereist ist. Viren wollen sich halt möglichst weiträumig verbreiten. Die Botschaft müsste eigentlich sein, dass unnötige Reisen noch vermieden werden sollten. Ganz sicher nicht, dass man die Reiseproblematik im Griff hätte und von daher Reisen gefahrlos möglich wären.




In Großbritannien steigen die Fallzahlen  auf inzwischen etwa 19000 Fälle am Tag an. Und auch in Israel steigen die Fallzahlen wieder stetig.




 
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
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06.08.2021, 21:09

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Heute,06.08.2021 19:00

Die Inzidenz der letzten 7 Tage liegt heute deutschlandweit bei 20,4 Fällen pro 100.000 Einwohner. Bei den 20.4% in der Grafik dürfte der Druckfehlerteufel zugeschlagen haben.

Die Inzidenz steigt in Deutschland dieses Jahr deutlich stärker als im letzten Jahr. Obwohl die Impfquote schon um die 50% liegt. Geimpfte können das Virus anscheinend über einen kurzen Zeitraum (1 Tag) weitergeben, erkranken selbst in der Regel aber nicht. Bei der ungeimpften Gruppe dürfte die Inzidenz inzwischen um die 40 liegen. 
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
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19.09.2021, 08:57

Es gibt noch einen ganz guten aktuellen Vergleich zum Verlauf im letzten Jahr.

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Bis auf die absoluten Zahlen sind die Verläufe ziemlich ähnlich. Letztes Jahr hatten wir um die Zeit etwa 1500 Fälle im Wochenmittel. Derzeit sind es mit etwa 9100 ungefähr 6 mal so viele. Bei nach wie vor stagnierender Impfbereitschaft.




Auf den Intensivstationen sieht es ähnlich aus.

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https://www.zdf.de/nachrichten/heute/co ... n-102.html

Letztes Jahr um die Zeit waren es um die 250 Fälle. Derzeit sind es mit 1500 Fällen auch etwa 6 mal so viele wie im Vorjahr.

Ich denke, dass die Intensivstationen auch dieses Jahr wieder voll werden, das liegt auf der Hand. Zumal es wohl auch keinen Lockdown mehr geben wird. Und die Gerichte werden garantiert immer öfter für den Wegall der Einschränkungen bei den Geimpften entscheiden. Da dürfte es auch nicht helfen, dass geimpfte auch noch für kurze Zeit ansteckend sein können. Ungeimpfte können sich ja problemlos mit FFP2-Masken schützen. Da gibt es ja keinerlei Mangel mehr.
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
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19.11.2021, 20:11

Christian Drosten hat die Situation in die wir gerade sind schon im Januar vorausgesagt.

Spiegel 22. Januar 2021 Christian Drosten:
»Wenn die alten Menschen und vielleicht auch ein Teil der Risikogruppen geimpft sein werden, wird ein riesiger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und vielleicht auch rechtlicher Druck entstehen, die Corona-Maßnahmen zu beenden. Und dann werden sich innerhalb kurzer Zeit noch viel mehr Leute infizieren, als wir uns das jetzt überhaupt vorstellen können. Dann haben wir Fallzahlen nicht mehr von 20.000 oder 30.000, sondern im schlimmsten Fall von 100.000 pro Tag. Das sind dann zwar eher jüngere Leute, die seltener schwere Verläufe haben als ältere. Aber wenn sich ganz viele junge
Menschen infizieren, dann sind die Intensivstationen trotzdem wieder voll, und es gibt trotzdem viele Tote.«
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... fec8ba880a


In der Wissenschaft hat eigentlich seit Mitte des Jahres die ewinheitliche Meinung geherrscht, dass die Infektionszahlen im Herbst wieder drastisch steigen werden. Ganz anders in der Politik. Man profiliert sich dort ziemlich hemmungslos mit wohlgefälligem Unsinn. Ein angeblich rechtlicher Druck, der die Situation dann auch noch befeuert, wurde offensichtlich von einigen selbsternannten Experten/ Expertinen herbeigeredet, von denen einige auch noch regelmäßig geleugnet haben, dass wir im Gesundheitswesen längst ein Problem haben.


Christine Aschenberg-Dugnus 17. 09. 2021

FreedomDay.gif
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Jens Spahn 25.10.2021: "Der Ausnahmezustand, vom Bundestag festgestellt, der kann aus meiner Sicht beendet werden, weil vier von fünf Erwachsenen geimpft sind." Es hat aber nicht lange gedauert, bis er dann zugegeben hat, dass das Unsinn war.

Marko Buschmann 27.10.2021: “Es droht unserer Überzeugung nach keine systemische Überlastung des Gesundheitssystems“.

Folker Wissing 08.11.2021:
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Den Tweet hat er inzwischen kommentarlos gelöscht.

Wolfgang Kubicki 11.11.2021 : “Es gibt flächendeckend Bundesweit keinen Engpass“. Gemeint waren die Intensivstationen. Dass das spätestens 2 Wochen später nicht mehr stimmen wird, kann inzwischen jeder Laie auch aus den damals aktuellen Fallzahlen herleiten.

14.11.2021 Christian Lindner behauptet Kontaktbeschränkungen und Ausgehverbote hätten keine Wirkung auf das Infektionsgeschehen. Das Märchen verbreitet er nach wie vor.

19.11.2021 Deutschland beschließt die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ auslaufen zu lassen. Beim Höchststand der Fallzahlen und einer dramatisch hohen Belegung der Intensivstationen. Eine absurde Situation als zwangsläufiges Ende einer Folge von Fehlentscheidungen und der fehlenden Bereitschaft zum Eingestehen der Fehleinschätzungen.

19.11.2021 In Österreich ist die Not jetzt so groß, dass man in einen landesweiten Lockdown gehen muss. Bei uns nach der Beendigung der „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ nicht mehr möglich.

Mit dem Auslaufen der „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ ist bei uns ein flächendeckender Lockdown nicht mehr möglich. Selbst wenn es gelingt über den jetzt entstehenden Flickenteppich, der noch möglichen Maßnahmen, die Kurve zu den Fällen abzuflachen, wird die Belegung in den Intensivstationen zunehmen. Und etwa 0,8% aller täglich neuen Fälle wird sterben. Bei derzeit etwa 50000 Fällen am Tag sind das etwa 400 Tote am Tag. Das tragische an der Sache ist ja noch, wir wissen längst, dass es vom Aufwand her keinerlei Unterschied macht ob man die Kurve bei 2000 Fällen in die Waagerechte zwingt oder bei 20000 Fällen.

Das RKI hat eigentlich bereits im Juli empfohlen die Bevölkerung auf die im Herbst zu erwartenden Szenarien zu informieren.

https://ibb.co/zVygPwC
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youtube.com/watch?v=lH-gpVGJRd8&t=2s

Im September wurde wieder in aller Deutlichkeit auf die zu erwartende vierte Welle hingewiesen.

https://ibb.co/nPBWwSL
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youtube.com/watch?v=lH-gpVGJRd8&t=2s

Die Impfquote hat sich im September weiter abgeflacht.

https://ibb.co/zmCtmsL
Bild

https://ibb.co/NTGgPwg
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youtube.com/watch?v=lH-gpVGJRd8&t=2s

Unterm Strich, es wurde von der Politik ziemlich genau das Gegenteil von dem verbreitet, was eigentlich den Fakten entsprochen hätte.


Das Resultat hat H. Wieler dann auch noch in Form einer Prognose der Intensivfälle präsentiert.

https://ibb.co/QrWtp3h
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youtube.com/watch?v=lH-gpVGJRd8&t=2s

Ganz Deutschland ist ein einziger Corona-Ausbruch, das ist eine Nationale Notlage, so Wieler.
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
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