Diskussion zu Willy von Unruh

Raumenergie Historie
Ecki
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13.11.2018, 20:37

Guten Abend und Servus Rudi,

schön von Dir zu lesen. Mir geht es wirklich besser, die Phantasie sprüht wieder.
Vielleicht hat sie vorhin auch etwas übersprüht, aber lassen wir es erst mal so stehen, ich will da noch ein Wenig weiter, da müsst Ihr durch.

Bei den im Bericht erwähnten "10 Ko" bin ich ganz Deiner Meinung, daß es zu deutsch "10 kHz" heißen müsste, im Englischen früher "Kilocycles = Kc".
Guck Dir die anderen kleinen "c" an, die sehen alle aus wie ein "o".

Den "Summer" hab ich bisher überlesen, danke. Klingelapparat, Klingelbatterien...
Ich glaube, bei dieser Theorie geht meine Phantasie noch nicht in den roten Bereich.

Jetzt habe ich mir den restlichen Text noch genau angeschaut: Ein induktiver Widerstand von 200 Ohm bei 10 kHz entspricht einer Induktivität von 3,18mH,
ohne Verluste mit einberechnen zu können. 
Jetzt kommt es drauf an, wie der damals gemessen hat.
Er meint, die Induktivität sei überraschend groß, trotz des Abstandes von 25mm zwischen den Spulen.
Also müsste er das ganze Paket gemessen haben, die gesamte Induktivität aller Flachspulen.
Nachdem die Windungszahl quadratisch und die Fläche der Spule linear in den gesamten Induktivitätswert eingeht, käme schon was zusammen.
Die Länge der Spule geht dafür reziprok ein, nur wg. Vollständigkeit.

Wenn man allerdings die Norrby - Schaltung von den Batterieanschlüssen her betrachtet, sind die einzelnen Flachspulen jeweils gegensinnig geschaltet,
der ganze Stapel ist sozusagen "bifilar" (wer es anders sieht, der möge mich bitte korrigieren, bin um jede Hilfe froh).
Das würde bedeuten, dass die Werte der Spulen sich nicht quadratisch vermehren, sondern jede Flachspule einzeln zu betrachten ist
und sich deren Induktivitäten nur addieren.
Durch den Abstand von 25mm neutralisieren sie sich gegenseitig sicher nicht komplett, aber sicher auch nicht nicht.
Ich bin leider kein "Luftspulenpapst"...

Habe hiermit    https://www.electronicdeveloper.de/Indu ... tisch.aspx
eine Printspule mit einer Kantenlänge von 1000mm, Windungsabstand 10mm, Leiterbahnbreite 1,5mm und 15 Windungen rechnen lassen.
Mehr als eine Schätzung wird's eh nicht: 84,2nH. 14 Spulen einzeln betrachtet ergäben dann addiert 1,18mH. Aber ohne gegenseitige Beeinflussung!

Dann ist im Text noch der "Power Factor" hervorgehoben, der mit "Übertragungs - Faktor" übersetzt wurde.
Da würde ich mal sagen, der Kopplungsfaktor ist gemeint, jedenfalls nicht der Leistungsfaktor.
Und er beurteilt damit die Kopplung zwischen den zwei verschachtelten Flachspulenkreisen, so lese ich das.
Und der wäre erstaunlich gut mit 0,85.
Ich kann das nicht beurteilen, 25mm Abstand bei so einem großen Klotz... nein, keine Ahnung.

Ich durfte vor einiger Zeit die Theorie von Forenteilnehmern lesen, die Platten hätten mechanisch geschwungen und so die Kapazitäten dynamisch moduliert.
Ein Hauch von Professor Turturs Prinzip.
Dann müssten im Umkreis von 100m alle Fledermäuse tot von der Decke gefallen sein!
Ich liebe den grünen Grinser: :mrgreen:

Schönen Gruß,
Ecki

P.S.: Er hat wahrscheinlich nur einen Ast gemessen, das wären 7 Flachspulen mit 50mm Abstand. Die Gesamtlänge muss berücksichtigt werden,
        dafür darf man die Einzelinduktivität mit 7x7 multiplizieren, weil gleichsinnig. Ich mach' jetzt Feierabend, viel Spaß.

 
Ecki
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14.11.2018, 06:38

Guten Morgen,

habe im Bett noch nachgerechnet. :oops:
Bei der Berech.. -Schätzung der Gesamtinduktivität oben habe ich mich "nur" um drei Nullen verhauen.
Es sind ja nur 82 nH Einzelinduktivität. Bei 14 Einzelspulen sind's dann 1,18 µH.
Das kommt mir so wenig vor, daß ich es wohl nicht glauben wollte.
Egal, wie man die Spulen schaltet, es wird wenig. Ich habe nochmal den Spulenrechner bedient: Er meint "Nano".
Werde gleich nachher in der 4ma einen Kollegen zur flachen Spule befragen und melde mich dann wieder.

Ecki
 
Ecki
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14.11.2018, 06:40

Und gleich nochmal: 84,2 nH kommt raus, nicht 82 nH, mannomann.
Bitte um Vergebung,
Ecki
Ecki
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14.11.2018, 19:31

Hallo,

hoffentlich bringe ich dieses Thema, das ich gar nicht so intensiv beackern wollte, von meiner Seite aus gut zu Ende.
Der Printspulenrechner, weiter oben von mir verlinkt, scheint überfordert. Ich bitte die schrecklichen 84,2 nH zu vergessen.

Ich habe jetzt mit zwei Teslaspulen - Kalkulatoren gerechnet, eine runde Flachspule mit 1000 mm Außendurchmesser, 700 mm Innendurchmesser, 15 Windungen:

http://www.raacke.de/index.html?teslaform.html
Ergebnis: 313 µH

http://www.circuits.dk/calculator_flat_ ... ductor.htm
Ergebnis: 307 µH

Und zu Fuß mit einer längeren Faustformel aus dem Netz,
Ergebnis: 332 µH

Dann habe ich mit dem zuletzt verlinkten Electronic Developer eine mehrlagige, sehr flache Zylinderspule berechnet.


Flachspule.jpg
Flachspule.jpg (107.94 KiB) 640 mal betrachtet



Und für einen Zweig mit 7 Flachspulen die gesamte Induktivität des Stapels versucht nachzuvollziehen, 6x 60mm Abstand, 105 Windungen.


Mehrlagige Zylinderspule.jpg
Mehrlagige Zylinderspule.jpg (106.22 KiB) 640 mal betrachtet



Das gefällt mir jetzt besser, es sind aber nur Anhaltspunkte.
Die Drahtlängen finde ich bemerkenswert.

Schönen Gruß,
Ecki





 
Ecki
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16.12.2018, 13:07

Hallo, 

ich werde hier im Forum keine Echtzeit - Kalkulationen mehr machen, keine Sorge.
Bevor lange Spekulationen langweilen, wird das ausprobiert, siehe hier, die Seitenumbrüche bitte beachten. ;)

Ich konnte inzwischen meine Interpretation des „Stahldraht Patents“ von Willy Unruh erfolgreich testen.
Ich habe dazu einen hohen Gleichstrom durch einen Stahldraht von 1,0mm x 220mm geschickt bis zur Gelbglut des Drahtes.
Sofort bei Erreichen der Gelbglut habe ich ihn im Wasserbad abgeschreckt, den Strom (30 A) weiter laufen lassen und erst abgeschaltet,
nachdem der Draht unter Wasser war.
 
Danach zeigte er, in die lange Spule gesteckt und die Enden am Oszilloskop angeschlossen, das erwartete Verhalten:
Ohne Verspannung von außen wurde im Draht eine Spannung mit doppelter Frequenz induziert.
 
Das bedeutet, dass das kreisförmige Magnetfeld durch den Gleichstrom im Draht „eingefroren“ war.
Durch das Wechselfeld in Längsrichtung wurde es moduliert.
Da jede Halbwelle des Längsfeldes die kreisförmige Magnetisierung schwächt, kommt die doppelte Frequenz heraus.
 
Ich konnte das Ausgangssignal in seiner Form „umdrehen“, indem ich einen nur kurzen Gleichstromimpuls vorwärts oder rückwärts durch den Draht schickte,
so dass die Richtung der kreisförmigen, inneren Magnetisierung „umschaltet“ wurde. 

Das funktioniert mit einem unbehandelten Draht nicht. 
Also wurde durch das Abschrecken unter Strom eine magnetische Vorzugsrichtung kreisförmig um die Achse in den Draht eingebraten. 

Vor 50 Jahren wäre das evtl. interessant für die Magnetspeicher-Technologie gewesen. 

Schönen Gruß,
Ecki   
Uatu
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16.12.2018, 15:10

@Ecki: Den Klassiker zum Thema Induktivitätsberechnungen gibt's frei bei archive.org: "Formulas and Tables for the Calculation of Mutual and Self-Inductance" von Rosa / Grover. Ist von 1916, aber an den Grundlagen hat sich seit dem nicht viel geändert. Ich würde mich ggf. eher darauf verlassen, als auf irgendwelche Online-Rechner.
Ecki
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16.12.2018, 15:26

Da hast Du allerdings Recht.
Und wie es landläufig heißt: "So verschätzen kannst Di gar nicht, wie verrechnen."
Ecki
Ecki
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05.01.2019, 12:39

Schönen Tag,

ich habe inzwischen verschiedene Abschrecktechniken durchprobiert,
Gelb- oder Rotglut in Wasser und in Öl, was für eine Sauerei...
Insgesamt kann ich nur feststellen, dass ein frischer, kaltgezogener Draht die besten Ergebnisse liefert.
Mit guten Ergebnissen meine ich, mit relativ kleinem Wechselfeld große Barkhausensprünge zu erreichen.
Der Federdraht muß richtig "eingestellt" sein.
Ich habe mehrere Oszillogramme gespeichert; dabei kommt heraus, dass die Drähte je nach Hersteller unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.
Ein "Krick" Federstahl aus dem Modellbau braucht nicht tordiert zu werden, er liefert volle Impulse, da die "Drehung" anscheinend schon eingezogen ist.
Habe diesen Draht nachbestellt und bin gespannt, ob sich der Neue auch so verhält.


Ohne Torsion.JPG
Ohne Torsion.JPG (109.92 KiB) 492 mal betrachtet

Schöne Grüße,
Ecki
Ecki
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11.01.2019, 23:57

Hallo,

ich habe inzwischen den erwähnten Krick Federdraht bekommen und gleich "geprüft"; unter (fast) gleichen Bedingungen, wie im alten Oszillogramm oben.


Ohne Torsion neue Lieferung.JPG
Ohne Torsion neue Lieferung.JPG (109.08 KiB) 436 mal betrachtet


Läuft zwar auch von alleine, also ohne Torsion von außen, sieht aber anders aus; für mich eigentlich "normaler".

Dieser Draht (auch der alte) ist gemäß meines Messaufbaus gegen den Uhrzeigersinn tordiert, bezüglich der Phasenlage der beiden Signale.
Wenn ich ihn in dieser Richtung weiter verdrehe, wird das Ausgangssignal ca. 30% größer, bei einem bestimmten Punkt ist Schluss.
Dann ist wahrscheinlich die Sättigung der Magnetostriktion erreicht.
Verdrehe ich den Draht im Uhrzeigersinn, geht das Ausgangssignal durch Null und erreicht phasenverdreht einen etwa 20% kleineren Höchstwert.

Alle Drähte übrigens mit 1,0mm Durchmesser und 300mm lang; die Spule, in der sie stecken, ist 220mm lang.

Ein zweiter Draht, der mir zur Verfügung steht, ist ein "Aeronaut Federstahldraht extra hart", auch für den Modellbau.
Der Aeronaut verhält sich unberührt ziemlich ruhig (CH2, blau).


13A inv gn.JPG
13A inv gn.JPG (120.97 KiB) 436 mal betrachtet


Mit 60° Torsion, hier gegen den Uhrzeigersinn (guz), sieht es schon besser aus.


13A inv gn 60°guz.JPG
13A inv gn 60°guz.JPG (127.83 KiB) 436 mal betrachtet


Das grüne Signal (CH4) soll bitte nicht verwirren, es ist eher zufällig mit drauf.
Ich habe damit mit einer dünnen Meßspule in der grossen Spule die Längsmagnetisierung des Drahtes gemessen. Hier ein Foto davon:



Axialspule.JPG
Axialspule.JPG (1.57 MiB) 436 mal betrachtet


Diese Spule ist ca 70mm lang und steckt normalerweise in der Mitte der langen Spule.
Sie hat 2x 100 Windungen. 2x deshalb, weil sie nach außen durch eine zweite, gegensinnig gewickelte Spule kompensiert ist.
Ohne ferromagnetischen Draht durch eines der beiden Spülchen kommt daher kein Signal heraus.
An den Enden ist sie mir leider schon etwas angebrannt, als ich bei Glühversuchen vergessen hatte, sie vorher herauszunehmen.

Das Signal aus dieser "Axialspule" ändert die Phasenlage nicht, es verändert seine Form bei Torsion nur geringfügig (die Spitzen werden etwas kleiner).
Allerdings verändert es seine Form mit der magnetischen Feldstärke und mit der Frequenz. Und die Form ist materialabhängig.
Ich habe es mit invertierter Phase oszilloskopiert, damit nicht alle Kurven übereinanderliegen.

Momentan ist mir aber nur das blaue Signal (CH2) wichtig.
Wichtig deshalb, weil daran der Grad der Torsion erkennbar ist.
Ich habe heute einige Glühversuche unter Torsion mit diesen Stahldrähten gemacht, und gute Fortschritte erzielt.
"Glühen" heißt dabei, nur so hohe Temperatur, daß der Draht hinterher schön hellblau ist.

Also wurde der "Aeronaut" hergebraten, habe davon 10m in geraden (!) 1m Stücken gekauft, ist nicht teuer.
Dazu bald gerne mehr, natürlich wieder mit Oszillogrammen. ;)

Schönen Gruß,
Ecki
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Rudi
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14.01.2019, 07:05

Hallo Ecki,

Dein Bild erinnert mich sehr stark an die Beschreibung in "Theappartus.pdf" mit dem Text

"...In the upper part,windings to each wire is fixed by a device similar to the lathe collet, a small permanent magnet of about 16 S.W.G. piano wire about 3 inches length to a terminal at its upper end..."

Sehr interessant, wirklich.
Ecki
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14.01.2019, 21:52

Servus Rudi,

habe mich wahrscheinlich durch diese Beschreibung inspirieren lassen. ;)
Ich habe dieselbe eben nochmal durchgelesen, und bin (wieder) auf folgende Textpassage gestoßen:
"...a third circuit comprising all the remaining (outside) coils..."
Hier fehlt ein Stück, wenn man dort "on the" einsetzen würde, ergäbe sich der folgende Satz:
"...a third circuit comprising all the remaining (outside) coils on the electromagnets connected in series."
Dann könnten damit nur die beiden äußeren Wicklungen auf den Eisenstäben gemeint sein.
Allesamt in Reihe geschaltet ergeben den Kreis für die Magnetspulen wie im Norrby Patent.
Dieser "third circuit" hatte eine größere Batterie als die anderen zwei.
Das müsste bedeuten, dass die entgegengesetzt gewickelten mittleren Windungen
mit den unteren Enden der "permanent magnets" verbunden waren, es bleibt sonst nichts übrig.
Ob der Wickelsinn denn so wichtig ist? Man kann eine Wicklung doch auch einfach umpolen...

Schönen Gruß,
Ecki
Ecki
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18.01.2019, 20:27

Hallo,

ich kann also inzwischen in meinen Draht eine Torsion so gut einglühen, besser ausgedrückt wäre "einwärmen",
daß dieser hinterher ein größeres Signal liefert, als der frische Draht bei maximaler Verdrehung.
Und natürlich kann ich den Draht rechtsdrehend (iuz) oder linksdrehend (guz) einwärmen.

Ich habe zuletzt meine 300mm langen, geglühten Drähte in 80mm Stücke geteilt und die Enden entsorgt, da sie nicht homogen sind.
In der Beschreibung des "Apparatus" wird die Länge der "Piano Wires" mit ca. 3 Inch angegeben, daher 80mm. Kürzen kann man ja immer noch.
Eines dieser Drähtchen habe ich direkt mit Kupferlackdraht 0,8mm bewickelt (in Akkubohrmaschine eingespannt, die Windungen nicht gezählt).
Dieses nette, kleine Ding geht wunderbar, besonders bei hoher Frequenz, ich möchte es "Mini Matteucci" nennen.
Bedingt durch die wesentlich festere Kopplung kann man sehr gut sehen, daß der anregende Strom beim Ummagnetisierungssprung ordentlich einbricht.
Hier bitteschön:


Mini Matteucci 2,5A Krick iuz.JPG
Mini Matteucci 2,5A Krick iuz.JPG (103.64 KiB) 342 mal betrachtet


Mini Matteucci 10A Krick iuz.JPG
Mini Matteucci 10A Krick iuz.JPG (107.47 KiB) 342 mal betrachtet


Mini Matteucci 10A Krick iuz Strom.JPG
Mini Matteucci 10A Krick iuz Strom.JPG (95.79 KiB) 342 mal betrachtet


Mini Matteucci k.jpg
Mini Matteucci k.jpg (589.9 KiB) 342 mal betrachtet




Dann habe ich mir aus einem "linksdrehenden" und einem "rechtsdrehenden" Draht sozusagen eine Sonde gebastelt,
diese beiden Drähte vorne verlötet und hinten ein Kabel dran, sowas kann man immer brauchen. ;) 
So sieht das aus:


Sonde 1 k.jpg
Sonde 1 k.jpg (385.31 KiB) 342 mal betrachtet


Ich brauche dieses Dings nur in ein entsprechendes Wechselfeld (Spule) einzuführen und es kommt ein schönes Signal heraus:


Sonde 2.JPG
Sonde 2.JPG (105.93 KiB) 342 mal betrachtet


Ich erlaube mir, ein klein wenig begeistert zu sein, auch wenn Eigenlob stinkt...

Schönen Gruß,
Ecki



 
Ecki
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19.01.2019, 14:11

Servus,

ich bin noch eine Erklärung schuldig:
die aus den Oszillogrammen ersichtlichen hohen Ströme kann ich nicht Dauerstrich fahren.
Innerhalb von Sekunden würden die Stahldrähte so heiß, daß der mühsam eingeglühte Zustand weg wäre,
bei noch längerer Einwirkung würde der Draht endgültig zerstört, d.h. die eingezogene Härte ginge verloren.
Besonders der Stahldraht braucht aber eine große magnetische Feldstärke, um sauber zu springen.
Habe keine Kosten gescheut und mir einen DDS Generator zugelegt, mit dem ich Bursts erzeugen und die Anzahl der Schwingungen beliebig einstellen kann.
Ich brauche 20 Schwingungszüge z.B. bei 185kHz, damit die Resonanz aus Spule und vorgeschaltetem Kondensator in Schwung kommt
und der Strom sich stabilisiert.
Die Wiederholfrequenz beträgt 50Hz, also alle 20ms ein Sinuspaket. Somit bekomme ich 50 Bursts pro Sekunde für eine "fließende Bildwiedergabe".
Sollten meine Versuche wirklich mit dem "Unruh'schen Apparat" zusammentreffen, könnte das bedeuten,
daß damals auch nur kurze, heftige Impulse in irgendeiner Form stattgefunden haben, keine kontinuierliche Schwingung.

Schönes Wochenende,
Ecki
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