Auswirkung von CO2 und die Klimamodelle

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Mayday
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19.12.2018, 16:28

CO2 ist ab 2000 stärker angestiegen, hier Zuwachs von China
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_c ... _emissions
Co2.png
Co2.png (13.81 KiB) 4566 mal betrachtet
siehe auch: https://www.volker-quaschning.de/datser ... ndex_e.php
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und gleichzeitig, in diesem Zeitraum des massivsten CO2 Zuwachses (ab 2000), ist die Erwärmung abgefacht/stagnierte (Zeitraum 2002 - 2014...El Nino..?)
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23.12.2018, 12:06

Du kannst zwar sagen, alles was <30 Jahre ist interessiert mich nicht, aber dann möchte ich auch nichts hören wenn die nächsten 20 Jahre die Temperaturen wieder steil nach oben steigen,
Das hat ja auch keiner behauptet. Behauptet wird lediglich dass die Mittelung der Einzelprognosen das mit der höchsten Wahrscheinlicheit voraussagen. Dass im System auch "Pausen" auftreten können, hat der Chart rend_Pause 2002_2014.gif  gezeigt. Dass die bedeutungslos sind, hat der Trend_30 Jahre.gif gezeigt. In irgend einer Prognose war die bestimmt auch drin. Nur nicht in der wahrscheinlichsten. Prognosen in chaotischen Systemen sind aber ein Kapitel für sich.
Das ist kein "Trick", sondern nur eine Andere, in der x-Achse horizontale Darstellungsform dieses Charts, wobei die Nullinie die grüne Trendlinie ist, also Tempwerte sind bezogen auf den durschnittlichen Erwärmungstrend horizontal dargestellt.
Die Grafik ist nicht eindeutig beschriftet. Und Deine Behauptung zur Grafik war:
Warum soll ich HadCRUT3 überprüfen oder gar neu erfinden und was hat das mit Faulheit zu tun? Es ist was es ist, die Datenreihe ist Offiziell und allenfalls lässt sich nur über die gezogene Trendlinie streiten, die vielleicht von Climate4you Wissenschaftlern und nicht HadCRUT gezogen wurde.
...
Natürlich hast du in dieser Darstellungsform keine Trendlinie mit einer Steigung..das ist wohl das (dein) Problem,
    
Mein Problem ist, dass da Daten als HadCRUT-Daten verbreitet werden die gar keine sind. Und auch noch in einen völlig falschen Kontext:" Zwischen ungefähr 1945 bis mindestens 1975. Ab 1945 begann das grosse Menschen gemachte CO2 Freisetzen, währendem es kühler wurde, nach 1975 angefangen hat
"Ungenbau beschriftet usw"..Ich habe den Eindruck manche Kritik zielt einfach nur darauf ab den Fokus auf Details zu legen um Gegenargumente zu zerstreuen.
Verbreitet hast Du die Grafik als Darstellung von HadCRUT3-Daten. Deine Worte waren:
Warum soll ich HadCRUT3überprüfen oder gar neu erfinden
Es waren aber keine HadCRUT3-Daten. Und das war meine Kritik. Und dass solche Grafiken samt der Falschaussagen dazu dann weiter im Netz verbreitet werden. Es war ja auch nicht die Einzige. Im Netz flaggen die massenhaft rum. Ich glaube, das habe ich jetzt oft genug wiederholt.
 
Es ist wie es ist; Erwärmung und Abkühlung findet auch ohne unseren CO2 Emissionen statt, die Frage wieviel CO2 zur Erwärmung tatsächlich beiträgt bleibt. Es ist klar dass 1945 weniger CO2 freigesetzt wurde wie heute, aber die Menge nahm stetig zu, währendem Temperatur stagnierte.
Bis um 1980 hatten wir gerade einmal einen Zuwachs von etwa 10%  an CO2. Dass das nicht unbedingt relevante Temperaturänderungen im Bezug zum Klima zur Folge hat, ist doch plausibel. Der langfristige Temperaturverlauf wird da von den üblichen Effekten überlagert. Irgendwann ist damit aber schluss. Und wie man sieht, zeichnet sich im Anschluss eine klare Korrelation zwischen Temperatur und CO2-Gehalt ab. Heute sind wir bei einem Zuwachs von 40% an CO2. Ich denke einmal, die Korrelation wird uns noch etliche Jahrzehnte erhalten bleiben.  Auch das hatten wir jetzt oft genug. Ist doch eigentlich nicht zu übersehen:

Temp_u_CO2_u_Feuchte.gif
Temp_u_CO2_u_Feuchte.gif (45.94 KiB) 4534 mal betrachtet
Natürliche Erwärmung gab schon bevor wir angefangen haben mit unseren Emissionen..auch ahand dieses Hadley Charts ersichtlich wie die Temperatur zwischen 1910 bis 1940 steil anstieg, Klima ist ein Auf und Ab...oder zwei Beispiele oben aufgeführt von zentral England im 17 Jahrhundert, oder weiter zurück, Vikinger in Grönland.
Lokale Klimaänderungen haben nichts mit der derzeit beobachtbaren globalen Erwärmung zu tun. Die gab es immer. Sogar Sintfluten sind belegt. Lokale Klimaänderungen können schon eintreten, wenn sich nur eine Meeresströmung ändert oder irgendwo ein Vulkan ausbricht. Und wenn es eine natürliche Erwärmung sein sollte, wo ist denn die Ursache dazu?
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
Mayday
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12.01.2019, 20:01

Ihr habt sie doch nicht mehr alle! Es ist unfassbar, Wetter/Klima-Manipulationen beginnen jetzt. Es wird tatsächlich giftiges Schwefel in die Atmosphäre gepustet, mit ungeahnten Auswirkungen und der Gefahr geopolitischem Machtmissbrauch. Es ist keine Verschwörungstheorie (mehr), sie tun es tatsächlich, Chemtrailers sitzen auch beim IPCC. Es gibt schon Pläne mit einer Flotte von 1'000 Flugzeugen das giftige Zeugs zu versprühen https://www.theguardian.com/environment ... rming-ipcc

Debatte Geoengineering
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08.02.2019, 19:55

Die Live-Debatte ist tatsächlich sehenswert. Da wird schon einmal ein recht guter Überblick vermittelt, was da so läuft. Es gibt offensichtlich etliche Überlegungen und auch Experimente zum Thema Geoengineering. Aber wir machen ja schon Geoengineering. Nur in die falsche Richtung. Das Anreichern der Atmosphäre mit Treibhausgasen ist ja nichts anderes. Die Krux an der Sache ist, wenn ich das ignoriere oder leugne, dann führt irgendwann kein Weg mehr an einem gegenläufigen Geoengineering vorbei. Der Eingriff in den Strahlungshaushalt über Partikel in der Stratosphäre dürfte da aber wenig wirkungsvoll sein. Das Problem sind die Unmengen an Wärmeenergie die in den letzten Jahrzehnten in die Ozeane gegangen sind. Selbst über eine drastische Abkühlung der Atmosphäre würde es viele Jahre dauern, bis die Ozeane wieder auf einem normalen Niveau wären. Die arktische Gletscherschmelze würde so lange weiter gehen. Die Folgen kann eigentlich keiner abschätzen. Das dürfte wohl das letzte Mittel sein, wenn sonst nichts mehr funktioniert. Oder, wenn irgendwer meint nationale Interessen darüber realisieren zu müssen. Bleibt doch eigentlich nur zu hoffen, dass wir zumindest nicht irgendwann vor einer alternativlosen Wahl stehen.

Es gibt übrigens auch ein Video von H. Lesch zu dem Thema. Auch wenn Du eine gewisse Allergie zu dem entwickelt hast  :D :

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Mayday
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16.02.2019, 03:21

Ich sehe das Problem ehrlich gesagt nicht. CO2 wird einen Wärmeanteil haben, es ist aber wichtig die Geschichte zu kennen um zu verstehen das was wir da sehen nicht ungewöhnlich ist. Abgesehen vom schnellen Anstieg des CO2 Wertes auf 412ppm, gibt es keine Anzeichen dass das Klima verrückt spielt. Ein sehr guter Artikel von der ARD-Wetterredaktion zur Klimageschichte, lesenswert -> https://wetter.tagesschau.de/wetterthem ... ichte.html

Die letzten 10'000 Jahre gab es Zeitabschnitte wo es ähnlich warm wie heute war und damals hat man sich bestimmt nicht den Kopf zu CO2 zebrochen. Klima ist ein stetiges auf und ab und und es gibt keinen Menscheitsanspruch auf konstantes Klima. Historisch waren Kälteeinbrüche Zeiten von Missernten, Hungersmöten und Völkerwanderungen. Warmperioden hingegen waren tendenziell unsere Blütezeiten. Geologen wissen darum und es ist wichtig die Geschichte zu verstehen. Über Eisfreie Küstenregionen Grönlands, der Mittelalterlichen Warmperiode als es dort grünte habe ich ja auch schon verlinkt gehabt: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 65774.html

Ich denke die Gefahr besteht, dass wir Weltweit Billionen für angeblichen "Klimaschutz" ausgeben werden..und damit vermutlich nichts erreichen. Geld das anderswo im Umweltschutz viel sinnvoller investiert wäre. CO2 reduzieren ok, aber nicht um jeden Preis und gerade nimmt die Klimadebatte schon fast religiöse Züge an..festellbar ist wie alles andere Wichtige schon in den Hintergrundrückt, vernachlässigt wird. Klima wir müssen das Klima schützen, sonst nix! Mitlerweile wird jedes Ereignis der angeblich Meschen gemachten Klimaerwärmung zu geschrieben. Ich sage eine neue Kaltzeit wird irgendwann kommen, egal ob wir das wollen oder nicht und damit wird dann diese Diskussion beendet sein. Ich habe jetzt die Faktoren welche in Klimamodellen eine massgebende Rolle spielen gesehen und werde ggf. zu einem späteren Zeitpunkt mehr dazu schreiben..jedenfalls hat in den Modellen die Sonne fast keinen Einfluss und die natürliche Klimaschwankungen auch nicht; gemäss IPCC ist alles also fast 100% Menschen gemacht..und das kann wirklich nicht sein.

Nochmals; die Temperatur dem CO2 folgt ist nicht sicher, eher das Gegneteil. Die verlinkte Grafik stammt aus einer wissenschaftlichen Studie aus dem Jahr 2017; zu sehen ist der CO2 Gehalt, ermittelt aus Eisbohrkernen, Sedimente usw. (dort wo die grüne Kurve aussetzt, gibt es keine Proxys) dazu der Temperaturverlauf. Die Grafik stammt aus dieser Studie hier (lässt sich auch als pdf herunter laden): https://www.mdpi.com/2225-1154/5/4/76 Anbei aus dem Summary: "This study demonstrates that changes in atmospheric CO2 concentration did not cause temperature change in the ancient climate." es gibt noch weitere papers, die zu einem ähnlichen Resultat kommen.
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Mayday
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16.02.2019, 03:47

Methan
Die Landwirtschaft muss nun auch ihrne Beitrag dazu leisten, Kühe sollen anders ernährt werden usw. ist das wirklich sinnvoll? Ich würde Tiere das verfüttern was ihnen am Besten tut..aber nungut.

Gegenwärtig beträgt die Methan-Konzentration 1.8ppm, knapp zwei Partikel auf eine Million, sogut wie nichts. Wenn Böden auftauen wird dies natürlich zu einer grösseren Freisetzung führen. Die Frage ist dann ob und um wie viel die Konzentration steigt und wie relevant dies werden wird. Nun gehts in die Chemie. Es geht um ein hochreaktives Molekül "Hydroxyl-Radikal OH", mit einem Wasserstoff und einem Sauerstoffatom. Dieses Molekül entsteht in der Troposphäre aus Ozon und Wassermolekülen beim Auftreffen von UV-Strahlen. Das Molekül reagiert mit Methangas, durch eine chemische Reaktion entsteht Kohlendioxid und Wasserdampf. Bedeutet Methan zersetzt sich in der Atmosphäre. Nach der Studie von Alexander Turner von der Harvard University und seine Kollegen ist nicht der zusätzliche Methanausstoss primär verantwortlich für ein Ansteigen des Methangehaltes in der Atmosphäre, sondern vielmehr "ein Nachlassen der atmosphärischen „Waschkraft“ – des Vorgangs, der das Methan wieder abbaut." Die Waschkraft variert also, deswegen auch lässt sich erklären warum der Methangehalt schwankt und nicht mit der Temperaturschwankungen korreliert. https://www.scinexx.de/news/geowissen/m ... re-geloest
Das ist offenbar schon länger bekannt und auch hierzu gibt es noch weitere Papers, nur muss man gezielt danach suchen.

Etwas weiter gedacht. Ich persönlich bin der Meinung die Temperaturen werden trotz erhöhtem CO2 Austoss nicht immer nur hoch gehen, auch mal wieder sinken, weil das Klima das schon immer tat, diese Auf und Abs und teils in einem erheblichen Ausmass von meheren Kelvin. Wann wissen wir nicht genau, vielleicht aber schon bald, sollte diese Forscher recht behalten:
https://www.focus.de/wissen/videos/kras ... 13214.html
https://www.express.co.uk/news/science/ ... um-maximum
https://science.nasa.gov/science-news/n ... -is-coming

Nun ist doch denkbar, wenn Böden kälter werden/zu frieren der erhöhte Methanaustoss stoppt, währendem das verbleibende Methan in der Troposphäre gewaschen/abgebaut wird d.h. der Methangehalt in der Atmsophäre könne bei einer nächsten Kaltperiode von ganz alleine wieder sinken..abgesehen davon die Konznetration heute minimlast ist und kaum eine Rolle spielen wird. Wenn es längere Zeit kälter wird, könnte sogar der CO2-Gehalt abnehmen, weil die risige Masse der Meere mehr CO2 bindet.
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20.08.2019, 11:15

Auf diversen YT-Kanälen wird behauptet, dass es keinen CO2 bedingten Treibhauseffekt gibt. Als Beweis wird des Öfteren das 1909 durchgeführte Experiment von Professor Robert W.  angeführt. Eine dokumentierte Reproduktion des Experiments wird im Netz gestreut. Das habe ich mir jetzt einmal übersetzen lassen. Erstaunlich ist zunächst einmal das Jahr, in dem das Experiment gemacht wurde. 1909, da war das Thema zur CO2-Problematik aber eigentlich vollkommen unbekannt. Eine erste Durchsicht zeigt dann auch, das Wort CO2 kommt in der Beschreibung noch nicht einmal vor. Aber im dritten Satz steht worum es in dem Experiment in Wirklichkeit geht:
Zitat: Nahle, Nasif S. Wiederholbarkeit von Professor Robert W. 1909 Experiment Wood auf der Theorie des Gewächshäuser, 5. Juli 2011.

Das was da gemessen wurde ist längst ein alter Hut. Das hat aber mit dem an das Klima gebundenen Treibhauseffekt  nicht das geringste zu tun. Schon ein starkes Stück, dass sogar angebliche Ingenieure/Physiker über diverse Kanäle ihre Herde damit versuchen bei der Stange zu halten. Schwer zu glauben, dass da nur Inkompetenz im Spiel ist. An den Kommentaren zu den Videos sieht man leider auch wieder einmal, dass keiner wirklich mal nachgeschaut hat, was in dem angeblichen Beweis überhaupt drin steht. Das kann noch so wahr sein, aber mit der Problematik um die es geht hat es definitiv nichts zu tun.

Leider nicht die einzige Masche, mit der etliche Schwindler versuchen ihre Zielgruppen bei der Stange zu halten.

Experiment_on_Greenhouses__Effect_de.pdf
(1.62 MiB) 55-mal heruntergeladen

Experiment_on_Greenhouses__Effect.pdf
(1.4 MiB) 59-mal heruntergeladen

 
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Mike
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20.08.2019, 18:42

Der Biologe (!) Nasif Nahle ist ein Privatforscher, dessen eigene Angaben über seine Zeit an der Uni überhaupt nichts zu Tage fördern, nicht mal ein passendes Institut, geschweige denn eine Publikation aus dieser Zeit. Hat natürlich mit dem Inhalt erst einmal nichts zu tun. Wenn man danach sucht, findet man eine Diskussion, in der er auch war. Da hat jemand die dicken Fehler aufgeschrieben, die er gemacht hat, neben formalem Murks. Dann ist Nahle aus der Diskussion verschwunden. Den Link habe ich leider nicht mehr, aber irgendwie kommt mir das bekannt vor.
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21.08.2019, 13:55

Da hat jemand die dicken Fehler aufgeschrieben, die er gemacht hat, neben formalem Murks.
Danke für den Hinweis. Ein paar Sätze von Professor RW Wood zu seiner Intension zur Durchführung des Versuchs findet man hier .

Er schreibt dabei ja selbst:
Ich gebe nicht vor, sehr tief in die Sache eingedrungen zu sein, und veröffentliche diese Notiz nur, um die Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu lenken, dass gefangene Strahlung in den tatsächlichen Fällen, mit denen wir vertraut sind, nur eine sehr geringe Rolle zu spielen scheint.
[Google Übersetzung http://clim8.stanford.edu/WoodExpt/]
Wobei seine Schlussfolgerung auf ein Gewächshaus, zumindest in vielen Fällen, zutrifft. Glas ist für Wärmestrahlung ja ziemlich undurchlässig und kurzwellige Strahlung wird in dem Fall bei Absorption an der Inneneinrichtung in langwelligere Strahlung (Wärmestrahlung) umgewandelt. Beides kann man nachmessen. Mit einem Nachweis, dass es keinen CO2-bedingten Treibhauseffekt gibt der auf  unseren Planeten einwirkt, hat das was bei dem Versuch gemessen wurde aber nicht das geringste zu tun.

Eine ausführliche Beschreibung zu den Fehlerquellen im Aufbau findet man hier . Wobei eigentlich schon auf den ersten Blick auf den Aufbau alle Alarmglocken angehen sollten, weil am Einstrahlfenster immer Konvektion auftreten muss. Und selbst wenn man da nachweisen könnte, dass die in den gemessenen Fällen immer vernachlässigbar wäre, fallen auch noch einige andere Sachen direkt ins Auge. Es ist z.B. nirgends eine brauchbare Masse in den Kisten drin, an der man die Temperatur festmachen könnte. Die Anzeige der Thermometer hängt bei dem Aufbau fast nur davon ab, welche Strahlungsbedingungen am jeweiligen Messpunkt auftreten an dem das Thermometer platziert ist. Da kann man bei gleichen Randbedingungen überall was anderes messen. Mit der Lufttemperatur hat das in der Regel wenig zu tun. Aber auf die Messergebnisse kann man im Anschluss zweifelsohne einen Eid schwören. Auf irgendwelche Schlussfolgerungen daraus natürlich nicht. Die überlässt man in der Szene bei solchen Fällen erfahrungsgemäß im Anschluss einfach den Anderen. Die generieren dann einige in dem Zusammenhang frei erfundene Schlussfolgerungen die aber gerne gelesen werden und bringen die unter die Leute. Das hat noch immer zuverlässig funktioniert.
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23.08.2019, 09:53

Noch ein Nachtrag zum Treibhauseffekt in Gewächshäusern.
Die grundlegende Funktionsweise eines Gewächshauses ist immer gleich. Durch die Glasflächen des Sonnenlichts fällt energiegeladenes Licht in das Innere des Gewächshauses. Diese Energie wird von den im Gewächshaus befindlichen Objekten (Steine, Erde, Pflanzen, Tische, Regale, Wasserfässer etc.) absorbiert und in Form von Wärme im Zeitverlauf wieder abgestrahlt.
...
Durch den (üblicherweise) eingeschränkten Austausch mit kühlerer Außenluft steigt die Temperatur im Inneren kontinuierlich weiter an. Es entsteht eine Art „Ofeneffekt“ der maßgeblich dafür ist, dass die Temperaturen bei geschlossenen Fenstern deutlich über den Außentemperaturen liegen kann.
...
Einige Quellen machen auch die „selektive Transparenz“ der Verglasung des Gewächshauses für den Temperaturanstieg verantwortlich.
...
Nach neueren Erkenntnissen ist der o.g. „Ofeneffekt“ (der reduzierte bis gänzlich unterdrückte Luftaustausch mit der Außenwelt) allerdings der stärkere der beiden Effekte.
http://gewaechshaus-ratgeber.com/grundl ... aechshaus/
Die Art der Scheiben spielt also praktisch keine wesentliche Rolle. Auch nicht bei dem Versuch, weil Wood ja nichts anderes als ein Treibhaus gebaut hat. Allerdings ein Treibhaus, in dem sich keine Objekte befinden die nennenswert Wärme speichern können. Und die Luft in den Kisten ist transparent für die gesamte Strahlung. Die Anzeige des Thermometers ist dadurch weitgehend von den Strahlungverhältnissen am Messpunkt  abhängig.

Einen wirklich aussagefähigen Versuch zum klimarelevanten Treibhauseffekt hat man ohnehin erst, wenn man das von der Erde abgestrahlte Energiespektrum am Boden misst und dann im Weltraum schaut, was dort davon noch ankommt. Das ist längst gemacht worden.

Abb_1.gif
Abb_1.gif (214.47 KiB) 3143 mal betrachtet
 
Quelle: http://www.science-skeptical.de/klimawa ... g/0012906/
Rote Eingrenzung von mir.

Relevant ist die Absorption durch CO2 bei 15µm (in der Grafik rot eingegrenzt). Bei 15µm hat man an Boden ein  der Temperatur entsprechendes Maximum im abgestrahlten Energiespektrum und im Weltraum eine starke Einbuchtung im dort empfangenen Energiespektrum. Das zeigt, dass die Atmosphäre für die Wellenlänge nicht transparent ist. Das CO2 färbt die Athmosphäre sozusagen ein. Und die Energie die oben nicht ankommt, die kann ja nur in der Atmosphäre bleiben.

 
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21.12.2019, 14:38

Nach 30 Jahren Tiefschlaf in der Klimapolitik, ist immer wieder zu hören, dass es auch jetzt noch ohne Verzicht und Verbote noch möglich sein soll die Kurve zu bekommen, bevor die Klimakatastrophe endgültig nicht mehr wirklich aufzuhalten ist. Und es wird regelmäßig suggeriert, dass demnächst Wundertechnologien hinsichtlich CO2-neutralem Sprit auf den  Markt kommen würden. Man müsse nur noch etwas warten und genügend Geld in die Entwicklung stecken. Mal gespannt wann der erste Politiker mit Magnetmotoren auf Wählerfang geht. Aber was mich immer wieder ärgert ist der Umstand, dass regelmäßig vorgetäuscht wird, dass man dem Ozonloch erfolgreich ganz ohne Verbote zu Leibe gerückt wäre.

FCKW_vs_CO2.gif
FCKW_vs_CO2.gif (98.17 KiB) 1857 mal betrachtet
Nur ein typisches Beispiel dazu. ARD 18.12.2019 Maischberger
 
Ich halte es für naiv, die Klimakrise über Verzicht in den Griff zu bekommen, …..  Wenn wir zurückschauen, auf vergangene Umweltherausforderungen ...  Wir hatten das Ozonloch … wir hatten das FCKW … Wir haben nicht auf Kühlgeräte und Spraydosen verzichtet …

 Richtig ist dass wir innerhalb sehr kurzer Zeit auf FCKW verzichtet haben.  Es wurde sogar verboten. Eine analoge Vorgehensweise beim CO2 gibt es überhaupt nicht und gab es auch nie. Eine solche Strategie wurde immer ziemlich aktiv verhindert. Bei gleicher oder ähnlicher Vorgehensweise wäre klimarelevanter CO2-Ausstoß längst verboten. Das kann man leicht nachrecherchieren. Im Mai 1985 erschien ein Artikel in der Zeitschrift Nature: „Starke Verluste des Gesamt-Ozons in der Antarktis“ . Zu den drei Autoren des Artikels gehörte auch der Geophysiker Joseph Farman, der heute als Entdecker des Ozonlochs gilt. Die internationale Staatengemeinschaft reagierte: 1987 wurde im sogenannten Montreal-Protokoll beschlossen, den Ozonkiller Fluorchlorkohlenwasserstoff aus dem Verkehr zu ziehen. Im Gegensatz zu den seit Jahrzehnten erforderlichen Maßnahmen zur CO2-Reduktion hat es damals gerade einmal 2 Jahre gedauert bis wirkungsvoll reagiert wurde. 1990 beschloss die internationale Konferenz zum Schutz der Ozonschicht  den FCKW-Einsatz bis 1995 um 50 %, bis 1997 um 85 % zu reduzieren. Am 1. August 1991 trat in Deutschland eine Verordnung zum Verbot von bestimmten die Ozonschicht abbauenden Stoffen in Kraft. Deutschland hat bis Ende 1994 als eines der ersten Länder der Welt seinen Ausstieg aus den FCKW abgeschlossen. Das alles unterscheidet sich deutlich zu den zunächst fast ausbleibenden Maßnahmen und erst nach Jahrzehnten entstandenen paar kosmetischen Maßnahmen, die derzeit bei uns zur CO2-Problematik beschlossen wurden. Nur unter dem Druck der ersten demnächst massiv betroffenen Generation und weit weg von dem was die Wissenschaft als notwendig ausweist. An der subventionierten Klimaschädigung hat sich in den letzten Jahrzehnten praktisch nichts geändert. Im Gegernteil, man übernimmt sogar die Haftung für Versicherungsanteile von Ferienfliegern.

Der damalige Entschluss zum Verbot von FCKW resultierte aus Erfahrungen in der Vergangenheit. Freiwillig handelt sich doch keiner einen Wettbewerbsnachteil ein, wenn er nach wie vor überall wie gewohnt agieren kann. Der ständig steigende Absatz von SUV zeigt ja unmissverständlich, dass sich seit dem Bekanntwerden der Klimaproblematik vor etwa 30 Jahren, bis in die Gegenwart hinein nichts daran geändert hat. Freiwillig macht da keiner was. Die Autos sind sogar noch umweltunverträglicher geworden. Nur auf dem Papier vieleicht nicht, in der Realität aber ganz sicher. Und nur das Verbot von FCKW hat damals dazu geführt, dass praktisch umgehend äquivalente Produkte ohne FCKW auf den Markt kamen. Beim CO2 haben wir eine ähnliche Situation. Freiwilligkeit und Kosmetik führen da alleine schon von der Erfahrung her nicht weiter. Und das Warten auf irgendwelche neue Wundertechnologien, wie CO2-neutralen Sprit oder sonst was, das führt nur zur Verschlimmerung der Lage. Die Problemgröße wächst längst exponentiell mit der Zeit.

Die Technologien die zwingend gebraucht werden um auch ohne CO2 mobil zu bleiben, die sind alle da. Andere Länder sind da weiter. Bis 2025 will Norwegen ganz auf E-Autos umschwenken. Bis 2030 sollen in China, Island, Israel, Indien, Irland sowie in den Niederlanden keine Verbrenner mehr zugelassen werden. Bis 2040 wollen Frankreich, Großbritannien, Taiwan sowie der US-Bundesstaat Kalifornien aus dem Verbrenner aussteigen. Das seit Jahrzehnten immer wiederholte merkwürdige Argument, dass es ja nichts nützt, wenn Deutschland alleine einmal ernsthaft etwas gegen den Klimawandel unternimmt, kann man sich von daher auch so langsam einmal abgewöhnen. Deutschland wäre dann nicht alleine.

Ich denke, die meisten Politiker haben immer noch nicht verstanden, was da gerade wirklich passiert. Aber das wäre ja noch zu zu verschmerzen, wenn sie wenigstens den Wissenschaftlern glauben würden. Das wird zwar regelmäßig behauptet, die Handlungsweise spricht da aber eine ganz andere Sprache. Vielleicht muss man sie einmal daran erinnern, dass die Naturgesetze nichts mit dem Grundgesetz zu tun haben und man die auch nicht mit 2/3 Mehrheit ändern kann.




 
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07.01.2020, 14:55

Es gibt noch ein sehr gutes Video mit leicht verständlicher Darstellung der Grundlagen zum Energieaustausch Erde - Weltraum.

Video.gif
Video.gif (84.06 KiB) 1170 mal betrachtet
www.youtube.com/watch?v=VUNGj2P8wyw

Die Grundlagen sind im Video so aufbereitet dargestellt, dass es eigentlich jeder verstehen müsste. Da sind auch etliche gut verständliche Antworten auf Fragen drin, die hier im Thread schon aufgekommen sind.
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