Hans Coler

Raumenergie Historie
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Rudi
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09.06.2018, 14:48

Die nächste Seite gibt es dann mal kommentarlos : :|

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Rudi
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13.06.2018, 06:13

Die Interpretation der Briten dieser drei Bilder findet sich hier:

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Dort wird auch empfohlen, die Arbeiten nicht fortzuführen. Eine gute Zusammenfassung der Aktivitäten von Hans Coler während seines gesamten Aufenthaltes bringen dann diese drei Seiten:

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Interessant ist für mich der Satz unter Pkt. 12:

"..that informations from Germany that Coler would have been charged with fraudulent activities, if he had returned to Germany.."
Da taucht doch schon wieder das Wort "Betrug" auf...
Weiterhin gibt es noch eine Zusammenfassung über die "Space-Energie":

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Nach dem Tod erinnert auch noch einmal der Herr Modersohn an seine Rechte, wird aber nicht richtig erhört. Diese Seiten habe ich jetzt mal weggelassen, weil sie mit dem Thema sehr wenig zu tun haben.

Fortsetzung folgt
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Rudi
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13.06.2018, 06:20

Jetzt wird es noch einmal Interessant, Es gibt ja jetzt einen Stromerzeuger, der bei den Briten steht, die diesen nicht haben wollen und einen Rei Sandberg, der glaubt, dass der Stromerzeuger funktioniert. Deshalb fragt er bei den Briten an, ob er möglicherweise den Stromerzeuger mitnehmen kann.

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Diese wurde positiv beantwortet und so wurde dann berechnet, zu welchem Preis (Materialpreis !) der Stromerzeuger abgegeben werden könnte

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Zu diesem Preis wurde er tatsächlich verkauft und durch Sandberg nach Norwegen verschifft. Das ist doch mal eine schöne Auflistung der verwendeten Materialien. Wenn jetzt noch ein paar Details geklärt werden könnten, wären wir in der Lage, einen Stromerzeuger zu bauen...
Im nächsten Teil fang ich mal an zu erzählen, wie ich an die sogenannten "Geheimschriften" des unruhigen Willi gekommen bin. Aber nicht zu viel erwarten. So geheim sind diese gar nicht. Dazu machen wir aber erstmal einen kurzen Ausflug zur Tesla-Konferenz 2010 in Wien.

Fortsetzung folgt...

Gruß Rudi

Die Auflistung noch einmal hoch aufgelöst:
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Rudi
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13.06.2018, 06:35

Die Tesla-Konferenz in Wien 2010 und Willis "Geheimschriften"

Zunächst mal habe ich die Konferenz gar nicht besonders beachtet. Ich habe dann irgendwann mal das Programm gesehen, mit den üblichen Vortragenden (u.a. Herr Turtur) und auch ein "Hagen Ruff", das ist der CEO der Fa. Chava LLC. Auch das habe ich nicht besonders beachtet.

Überrascht wurde ich jedoch nach der Konferenz durch einen Bericht im Netjournal, in dem auf ein Vortrag bei dieser Konferenz von einem gewissen Cyril B. Smith verwiesen wurde (www.borderlands.de/net_pdf/NET0310BS12-18.pdf). Der ist offensichtlich von dem Herrn Ruff mitgebracht worden, weil er Ergebnisse zu neuesten Forschungen auf dem Gebiet des Stromerzeugers von Hans Coler präsentieren sollte und das auch tat.

Da war ich natürlich schon etwas gespannt, was der da präsentiert. Bisher hatte ich ja den Eindruck, dass nur ich im Besitz neuer Dokumente war. Glücklicherweise hat der Kopp-Verlag die gesamte Tagung aufgenommen und vertreibt diese als DVD. Ich habe wahrscheinlich keine 10 Minuten gebraucht, bis die Bestellung draußen war.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Zunächst noch mal etwas zu dieser Fa. Chava. Das ist offensichtlich eine Firma, die auf dem Gebiet der Raumenergie forscht und hierzu auch "Erfinderfonds" zur Verfügung stellt. In diesem Zusammenhang ist Cyril B. Smith offensichtlich angestellt oder freier Mitarbeiter gewesen, ich gehe davon aus, dass er auch so etwas wie einen Etat hatte. Übrigends habe ich als Gerücht gehört, dass die Fa. "NRG Plan" (die dürfte dem einen oder anderen bekannt sein) auch mal Kontakt zu Chava hatte.

Vorgestellt in dem Vortrag wurde der Zeitungsausschnnitt von 1920, das Patent von Willi Unruh sowie einzelne Seiten des zweiten Reports, hier speziell die Seite "AVIA_49_11_076.jpg" (post https://www.power2world.net/viewtopic.php?p=377#p377), das ist die abgerissene Seite mit der Beschreibung des Stromerzeugers . Er hat auch gezeigt, wie dieser Text rekonstruiert wurde. Das habe ich auf der Folie ablesen können und in meinem Text als "Meinung des zweiten Sachverständigen" gekennzeichnet. Das war also dieser Cyril B. Smith.

Nicht vorgestellt - sicher weil nicht bekannt - war hingegen die Aktensammlung der Reichskanzlei. Aber das, was er zusätzlich noch präsentiert hat, hat mich fast vom Stuhl gehauen. Bevor ich dazu komme, hier noch einmal ein paar Zitate zum Stromerzeuger:

Zweiter Bios-Bericht:
The apparatus comprises two stacks of each of 14 copper plates, about 30x8x1/8 thick, spaced about 1 Zoll apart, and with their longeredges parallel.In the spaces between the plates and above the top pairare wound flat coils of about 12 turns of 16 S.W.G. tinned copper wirespaced so that one side of the coil occupies the full width of a plate

aus dem Klosschen Gutachten:
the apparatus..consists of:
a double-row system of copper-plates,
a double-row system of flat spools, and
a system of electro-magnets

aus dem Schumannschen Gutachen:
One of this spools is composed of copper sheets (the spool is called the plate spool), the other one of a number of thin parallel connected isolated wires (called:spool winding)... the Spools are arranged in two halves each... inter-communications are connected between parallel windings of the two halves of the plate spool which contain iron rods with silver connections. These rods are magnetised by a special battery...

Aus dem Gutachten von Grüneisen:
Der Apparat ist aus Kupferplatten, Drahtspulen und Elektromagneten zusammengebaut.

Aus dem Zeitungsartikel 1920:
..to a wooden box about 4 feet long, 2 feet wide and about 3 feet high. Around the box were two rows of copper plates and between them were nine Leclanche batteries...

deshalb bin ich fast vom Stuhl gefallen, als er folgende Folie zeigte:

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Der Kopp-Verlag hat auch meine Frage, ob ich einen Screenprint des Vortrags hier reinstellen darf, leider nicht geantwortet. Das Bild entspricht aber der Folie (bis auf die fehlenden Hinweise zur Fa. Chava).

Dieses Bild hat er gezeigt und mehr nicht. Er hat noch erklärt, dass es sich dabei um eine Patentanmeldung aus dem Jahre 1920 handelt und dass er davon überzeugt ist, hier die Vorlage zum Stromerzeuger gefunden zu haben. Damit leitete er dann auf seinen nächsten Vortrag über, der sich damit beschäftigt, wie denn nun zusätzliche Energie da raus kommen kann. Das ist aber alles Spekulation und deshalb wiederhole ich das hier nicht.

Damit war mein Programm für die nächste Zeit klar: Suche nach dem Patent. Ich glaube, ich habe zwei Tage gebraucht, bis ich es endlich gefunden habe, aber hier ist es jetzt:

https://worldwide.espacenet.com/publica ... cale=en_EP


und

https://worldwide.espacenet.com/publica ... cale=en_EP

und zwar einmal in französischer Sprache und in englischer Sprache

inclusive gesamte Verschaltung. Aufgrund der Gleichheit der Beschreibung sowie der zeitlichen Übereinstimmung (man achte auf das Anmeldedatum: das war im Mai 1920) bin ich davon überzeugt, dass das hier die Basis für den Stromerzeuger von Willi von Unruh ist. Erinnern wir uns noch kurz daran, dass er selbst im Mai 1920 sein Patent in Französischer Sprache eingereicht hat und knapp ein halbes Jahr später dann seinen ersten Stromerzeuger vorgestellt hat. Das kann kein Zufall sein.
DIch bin sicher, dass dieses Patent auch die "sogenannte" Geheimschrift des Willi von Unruh ist und somit auch Hans Coler bekannt war. Der Stromerzeuger selbst ist dann im Laufe der Zeit immer etwas variiert worden, das Prinzip blieb offensichtlich immer gleich.

Ein Punkt an dem Patent gibt es jedoch, was mich ein wenig stutzig macht. Die beiden Sprachversionen unterscheiden sich nämlich in einem nicht unwichtigen Punkt. Wer das herausfindet, bekommt einen virtuellen Sekt spendiert.

Fortsetzung folgt

Gruß Rudi
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Rudi
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13.06.2018, 06:41

Und weils so schön ist, poste ich hier mal gleich die Übersetzung des englischen Patents rein:

Robert Norrby, 10, Hamngatan, Stockholm, Untertan des Königs von Schweden,
beschreibt hier die Natur seiner Erfindung und in welcher Weise diese anzuwenden ist durch die folgenden Erklärungen: -

Die Erzeugung von hoher elektrischer Energie erfolgt in der Regel durch mechanische Unterbrechung mittels spezielle und komplizierte Regelungen, die eine beträchtliche Menge an Leistung verbrauchen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird elektrische Leistung nicht durch mechanische
Unterbrechung oder durch chemische Einwirkung erzeugt, sondern durch physische Unterbrechung.

Die gewählte Methode besteht in der Erzeugung der erforderlichen Unterbrechung durch das Schneiden der Kraftlinien zweier Stromkreise durch Einbringen der Leiter des einen Stromkreises (Plattenkreis) in den Wirkungsbereich von wechselnden Magnetpolen, von denen die Magnetkerne an den Leiter des gleichen Stromkreises angeschlossen ist.

Eine Form der Vorrichtung zur Durchführung der Methode ist zur Veranschaulichung als Beispiel in der Zeichnung, hier angefügt, enthalten, wobei:
Abbildung 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils der Maschine auf der Linie AB der Figur 2.
Abbildung 2 ist eine Vorderansicht des Mittelteils der Maschine.
Abbildung 3 ist ein Schnitt entlang der Linie C-D der Figur 2.
Abbildung 4 und 4a zeigen die Verbindungen zwischen den Platten und den Magnetkernen,
-Abbildung 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeils E und
-Abbildung 4a eine Ansicht in Richtung des Pfeils F, Figur 1.
Abbildung 5 zeigt eine schematische Darstellung der Verbindung zwischen den verschiedenen Platten c der Maschine.
Figure 6 ist eine schematische Darstellung der Art, wie die Windungen zwischen den Platten gewickelt sind.

Bezugnehmend auf die Zeichnungen: -

a ist eine Basisplatte, auf der sich zwei Gruppe von Rahmen b befinden. Zwischen den Rahmen b sind leitende Metallplatten c befestigt. In dem Beispiel in der Anlage sind 14 Platten auf jeder Seite verwendet worden.
Über den Platten sind Wicklungen d, so platziert, dass die positive Teil der Wicklung mit einer kleinen Batterie über dem untersten Paar von Platten und von dort auf das Dritte und so weiter (Abb. 6) verbunden ist. Zwischen den beiden Gruppen von Rahmen gibt es eine Zentralplatte g (Abb. 2) mit einer Reihe von Schleifkontakten h, die mit Magneten verbunden sind, deren Kerne k durch Wicklungen l umgeben sind. Die SchleifKontakte h sind direkt gegenüber den Kontakten i, und diese sind auch mit den einzelnen Platten c verbunden. Zusätzlich zu den Schleifkontakten h gibt es Anschlüsse m, die an den äußeren Enden der Vorderseite der Zentralplatte montiert wurden. Die Anschlüsse m dienen dazu, Strom von einer weiteren Batterie einzuspeisen.

Die Platten C sind elektrisch miteinander durch eine dritte Batterie o so verbunden,
dass die negative Leitung zu dem erste Paar von Platten, dann zu den dritten, fünften, und so weiter, während die positive Leitung zu dem zweite, dem vierten, dem sechsten Paar von Platten, etc., fließt

Jedes Paar von gegenüberliegenden Platten wird weiter durch Leiter p verbunden.
Die Ausgangsanschlüsse von je zwei Platten mit gleichen Polen sind mit den entsprechenden Ausgangsanschlüssen der Plattenspule d verbunden, so dass die Stromkreise der Batterien parallel geschaltet sind, aber in entgegengesetzter Polung.

Die getrennte Platten, wie zum Beispiel c, sind durch Leitungen q mit den Anschlüssen verbunden,der mit dem Schleifer, auf beiden Seiten des Zentralteiles g (Abb. 4 und 4a), Zwischen den beiden Innenseitender Gruppen von Rahmen b ist ein zentralstück angebracht, in einer Weise, dass die Anschlüsse h in Kontakt stehen mit der Schleifkontakte i.

Im Zentralteil (Abb. 2) ist ein Teil r herausgebrochen, um zu zeigen, dass die MagnetKerne mit den Wicklungen direkt einander gegenüber auf beiden Seiten angebracht sind. Die Wicklungen l um die Magnetkerne k werden von einer Batterie s gespiesen. Ein Leiter geht von der Batterie s mit den Anschlussklemmen und von dort durch die Windungen der Spulen auf der einen Seite und dann durch die Öffnung t (?) auf die andere Seite des Zentralstückes g, woher er durch die Windungen der Spulen auf dieser Seite geht und dann aus der letzten Spule wieder an die Batterie, damit der Strpomkreis geschlossen ist.
Die Polkerne sind deshalb ständig in einem geschlossenen Kreislauf, sobald der Schalter u, 4a geschlossen.

Die Funktionsweise ist wie folgt: -
die Plattenpaare werden zuerst und in erster Linie elektrisch miteinander verbunden, gespiesen durch die Batterie o.
Die Wicklungen d über den Platten werden durch eine Batterie e gespiesen und letztlich die Wicklungen l rund um die Kerne k an die Batterie s angeschlossen.
Die getrennte Plattenpaare, die durch die Batterie o aufgeladen sind, sind mit entgegengesetzten Polen übereinander angeordnet, während die Wicklungen d (Abb. 6) in der entgegengesetzten Stromrichtung der Battery o angeschlossen sind.
Wenn alle drei Batterien angeschlossen sind, verhalten sich die Ströme in den Stromkreisen, die im folgenden nach den jeweilingen Batterien o, e und s, benant sind, auf folgender Weise:

Die Ströme o und e, die wie bereits erwähnt in entgegengesetzte Richtung fließen, erzeugen eine konstante Spannung zwischen den Feldlinien des Plattenstromes und dem Strom in den Wicklungen. Diese Konstante Spannung wird mit einer hohen Frequenz unterbrochen durch die Wirkung der Magnetpole, sobald der dritte Stromkreis geschlossen wurde. Die in den Platten gespeicherte Energie (steigend von unten nach oben) wird dann durch die hohe Frequenz in Unterbrechungen freigegeben.

Eine Erhöhung des Endenergie kann durch eine Vergrößerung der Größe der Platten und / oder durch eine Erhöhung der Anzahl erreicht werden.

Die Stromverbraucher werden mit dem Stromgenerator so verbunden, dass die Leiter mit den Endanschlüssen der Stromkreise o und e, die hierfür zusammengebracht werden, verbunden werden

Nachdem ich einzeln beschrieben und nachgewiesen habe, wie meine Erfindung funktioniert, und in welcher Weise diese ausgeführt werden muss, beschreibe ich meine Ansprüche:
1. Eine Methode, um elektrische Energie zu erzeugen ohne mechanische Unterbrechung, derart ausgeführt, dass die benötigte Unterbrechung der Kraftlinien der beiden Stromkreise durch Magnete hervorgerufen wird, deren Kerne in Verbindung mit den Leitern desselben Stromkreises stehen.
2. Maschine nach der in Anspruch 1 ausgeführten Methode, mit der besonderen Eigenschaft, dass eine Anzahl von Platten, deren Polarität entgegengesetzt voneinander angeordnet sind und die eine mit der anderen durch eine Batterie geringer Leistung verbunden sind, zwischen Wicklungen liegen, die durch eine weitere Batterie versorgt werden, deren Strom entgegengesetzt demjenigen des Plattenstromes ist, während gleichzeitig die Platten mit Magnetkernen verbunden sind, deren Wicklungen mit einer dritten Batterie niedriger Leistung verbunden sind, in der Art, dass wenn alle drei Stromkreise geschlossen sind, die Spannung des ersten Kreises mit hoher Frequenz unterbrochen wird.

Fortsetzung folgt...

Gruß Rudi
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13.06.2018, 06:42

Der Unterschied, den ich meinte, ist der zwischen "Spannung" und "Leistung". In der englischen Schrift wird durchwegs von Power = Leistung gesprochen, in der französichen von tension = Spannung, statt von puissance = Leistung. Das sind natürlich zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn unser Willi also das englische Patent in den Händen hatte, wird er da möglicherweise einem Übersetzungsirrtum aufgesessen sein. Das ist natürlich eine reine Interpretation von mir, und ich glaube, es gibt auch ein, zwei Umstände, die dagegensprechen, aber eigentlich denke ich, das ich da richtig liege.
Das ganze Patent ist - mit Verlaub - ein wenig wirr, weil mir da die Begriffe Spannung - Leistung - Energie zu sehr durcheinander gewürfelt werden. Da der Autor aber immer davon redet, dass man in der Vergangenheit hohe Spannung/Leistung durch einen mechanischen Unterbrecher erzeugt hat, geht es anscheinend um ein Gerät, was eine Hochspannung erzeugen soll und gleichzeitig (kurzfristig) auch sehr viel Energie abgeben soll, weil im Patent ja beschrieben ist, dass die in den Platten gespeicherte Energie entladen wird, also im Prinzip ein Hochspannungsinduktor mit angeschlossenem Kondensator.
Ich habe mir schon ein paar mal den Kopf zerbrochen, wie denn das eigentlich funktionieren soll, bin da aber nicht richtig zum Schluss gekommen, vielleicht können wir dem hier noch ein wenig mehr auf die Spur kommen.

Zurük zu Willi. Wenn er das (englische) Patent in Händen hielt, kann ich mir bei seiner Persönlichkeit schon vorstellen, dass er in Berlin damit hausieren gegangen ist, so ein Gerät bauen zu können und möglicherweise auch Investoren versprochen hat, so etwas zu bauen, so dass er in Zugzwang war, etwas abzuliefern.

Aber wie gesagt - reine Vermutung. Man kann das auch anders sehen. Wir werden darüber bestimmt noch reden.

Gruß Rudi
Zuletzt geändert von Rudi am 02.07.2018, 09:19, insgesamt 1-mal geändert.
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13.06.2018, 06:49

Alles hat ein Ende, und auch diese Geschichte hier. Ich will aber nicht aufhören, ohne mal kurz meinen "Stromerzeuger" vorzustellen. Diesen habe ich aufgebaut exakt nach dem Patent, besteht also insgesamt aus 10 Kupferplatten und 10 Flachspulen (wie in der Abbildung auf der letzten Seite des Patents), die ich über einen Rahmen gepant habe. Die Durchmesser der Spulendrähte waren so bemessen, dass sich bei Anregung mit 4,5V etwa die Stromverhältnisse ausbilden, die in den verschiedenen Gutachten benannt wurden. Die Magnete habe ich aus simplen Stahlnägeln (Durchmesser etwa 5mm) geflext und von Hand alle drei Stromkreise darum gewickelt.
Den Magnetstromkreis konnte ich mit einer kleinen Schaltung mit einer Frequenz von etwa 20KHz bis 2MHz anregen, aber natürlich auch kontinuierlich anregen.

Ein Bild des Aufbaus, zusammen mit dem Colerschen Patent und den Patenten von Robert Norrby habe ich hier (Achtung, die Seiten gehören also nicht zusammen):

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Ist schon klar, was passierte, nämlich gar nichts. Auch mit Anregung über den ganzen Frequenzbereich zeigte sich an der Last (kleine Halogenlampen) nichts außergewöhnliches und auch die Kontrolle mit dem Oszilloskop ergab nichts, rien, nothing, nada. Sah so aus, als wenn ich kein schwingungsfähiges System gebaut hätte.
Das war natürlich schon schade, aber eigentlich hatte ich auch nichts anderes erwartet.

Abschließend möchte ich dann noch einmal ein paar Dinge aus meiner persönlichen Sicht
beschreiben.

Zunächst mal lässt sich alles, was ich hier geschrieben habe, so oder so interpretieren. Mein Interpretation ist die, dass das ganze ein Übersetzungsirrtum seitens Willi von Unruh war, der sich bis zum Betrug weitersteigerte, und das Hans Coler dies ebenfalls übernommen hat.
Was das ganze Genial in meinen Augen macht, ist die Tatsache, dass er es geschafft hat, dies über mehr als 20 Jahre aufrecht zu halten (und dabei noch nicht mal ins Gefängnis zu kommen).

Das, was ich glauben will, ist hingegen etwas völlig anderes. Gestützt wird dies vor allem durch die verschiedenen Gutachten, und hier speziell das Gutachten von Kloss, der es im vollen Bewußtsein erstellte, dass sein Kollege Grüneisen einen Nebenschluss gesehen haben will. In seinem Gutachten schließt er das direkt aus.
Der zweite Punkt ist die Bemerkung von Meissner im Aktenstapel der Reichskanzlei (RK062). Dort steht:
"Dss tatsächlich Schwingungsvorgänge in diesem lediglich mit Gleichstrom erregten Systemen vorhanden sind, habe ich durch an die Apparatur herangeführte Spulen festgestellt; den jeden Schwingungsvorgang begleitenden sogenannten elektrischen Wind konnte ich übrigends auch an den angefeuchteten Handflächen verspüren"

Wenn man so eine Maschine als Betrug konzipiert, frage ich mich, warum man dann auch noch diese Schwingung simuliert, da das doch niemand erwartet. Hat die Maschine etwa tatsächlich geschwungen ? Wenn ja, sollte man in der Lage sein, zumindest dies zu reproduzieren.

Nicht erwähnt habe ich viele Kleinigkeiten, speziell zu den einzelnen Personen. Ich sehe manche Sachen jetzt mit anderen Augen. So bin ich neulich mal bei googeln über die "Kloßsche Gleichung" (Wiki) gestolpert. Das fand ich dann schon lustig. Oder auch über die Tatsache, dass Rei Sandberg seine Firma in einem Gebäudekomplex in Oslo hatte, dass kurz darauf abgerissen wurde, um einem neuen Festsaal Platz zu machen. Dort findet heute die Verleihung der Nobelpreise statt.

Was ich natürlich sehr schade finde, ist. dass meine Versuche mit den Angehörigen von Rei Sandberg aufzunehmen, gescheitert sind. Ich bin relativ weit gekommen, mein Kontakt lief über ein norwegisches Ahnenforum, in dem ich tatsächlich jemanden ausfindig machen konnte, der Rei Sandberg noch persönlich kannte. Von ihm habe ich auch die Informationen zu seiner Frau Dannis bekommen. Leider ist der Kontakt abrupt abgebrochen, als er mitbekommen hat, worum es mir eigentlich geht. Zumindest hat mir das gezeigt, dass die Geschichte durchaus bekannt ist.

Was mir sonst noch fehlt ist:

1. Die Akte von Modersohn, da würde ich zu gerne mal einen Blick drauf werfen
2. Weitere Informationen darüber, wer eigentlich dieser Robert Norrby war und was er sonst so gemacht hat (außer dem, was im Wiki steht)
3. Die persönlichen Akten von Prof. Bragstedt aus Oslo sind freigegeben worden. Bragstedt ist bereits 1927 verstorben und hat zuvor offensichtlich den Stromerzeuger untersucht. Er hat der Uni Oslo eine Palette mit persönlichen Aufzeichnungen hinterlassen, die nun freigegeben wurden. Da lässt sich bestimmt was interessantes finden.
4. Ich brauchs nicht zu erwähnen, oder ? Ich würde mal zu gerne einen Blick auf den Stromerzeuger werfen, der nun in Norwegen ist.
5. Mich würde auch zu sehr interessieren, was bei der Fa. Chava rausgekommen ist (Anfrage läuft, mal sehen, ob was kommt).
6. Über die Geschichte des Vertrages mit Conti Metall A.G in den letzten Kriegsjahren habe ich überhaupt nichts rausbekommen.

Wer die Lücken schließen kann und will, ich bitte drum.

Und weils so schön war, als Abschluss noch ein PDF, bei dem auf der letzten Seite, im letzten Abschnitt ein uns bekannter Herr in einem ebenso bekannten Zusammenhang erwähnt wird .
history.omg1950march.i0011.pdf
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Was ich hier vorgestellt habe, war in der Tat kein fertiger Stromerzeuger mit Input - und Output Messungen. Wie ich bereits gesagt hatte, glaube ich auch nicht daran. Aber - auch das hatte ich gesagt - ich möchte daran glauben. Aus diesem Grund, und weil ich in letzter Zeit zu viel geschrieben und zuwenig gebastelt habe, werde ich mich in der nächsten Zeit mal damit beschäftigen, ob es denn möglich ist, aus der einfachsten Konfiguration des Stromerzeugers eine Schwingung herauszubekommen. Dazu muss man noch nicht mal an OU glauben. Wenn mir (oder jemandem anderen) so etwas gelingen sollte, sind wir ein ganz schönes Stück weiter und deshalb fange ich da mal mit an. Zuerst will ich mal versuchen zu analysieren, wie denn eigentlich der einfachste Aufbau aussieht, werde also dem Rat von Herrn Fröhlich folgen und nicht gleich mit 10 Schwingkreisen anfangen, die anscheinend irgendwie aufeinander abgestimmt sein müssen.

Ich hoffe, es hat allen ein wenig Spaß gemacht und gibt Impulse für eigenes Schaffen. Und natürlich würde ich mich darüber freuen, das hier im Forum zu lesen. Ich bilde mir ein, dass ich durch das Zusammentragen der Unterlagen ein bisher nicht bekanntes Gesamtbild des Stromerzeugers gegeben zu haben, das durchaus als Grundlage für weiteres dienen kann (oder auch nicht, je nachdem, ob man zu den Skeptikern oder zu den Verschwörungstheoretikern gehört). Dessen muss sich jeder bewußt sein, der hier etwas versucht. Lebenszeit ist kostbar, und man soll sie (auch) mit etwas verbringen, woran man Spaß hat. Wenn man Spaß an solchen etwas skurillen Dingen hat, ist man hier sicher gut aufgehoebn, ansonsten sollte man das lieber sein lassen. Und solange man nicht andere darüber im Unklaren lässt gilt für mich

"Soll jeder nach seiner Facon glücklich werden"

Gruß Rudi
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